Henne und Ei

Es wäre naiv zu denken, dass der Erwerb einer Immobilie ein schnelles oder (noch naiver) ein preiswertes Unterfangen ist.

Momentan lese ich relativ viel zu diesem Thema, ich werde bei Gelegenheit auch mal die Bücher vorstellen, die ich mir in diesem Zusammenhang zu Gemüte geführt habe. Ein Buch davon beschäftigt sich ausschließlich mit der Immobilienfinanzierung – die momentan größte Unbekannte bei unseren Überlegungen.

Unser favorisiertes Vorgehen wäre der Neubau eines Bungalows auf einem dazu passenden Grundstück – hierfür haben wir auch schon halbwegs durchdachte Ideen, was wir uns vorstellen und wie es aussehen könnte/sollte. Das ist wohl auch der einfache, weil irgendwie greifbare Teil.

Bungalows gibt es in allen Größen und Preisklassen – aber was kann man sich leisten? Und reicht einem das, was man sich leisten kann?

Irgendwie ist das ein bissel wie das Henne/Ei-Problem: Man kennt zu Beginn sein Budget nicht (es sei denn, ihr habt im Lotto gewonnen oder anderweitig soviel Geld verdient, dass ihr eh’ alles bar und aus der Portokasse zahlen könnt). Ohne Budget weiß man natürlich nicht, ob die eigenen Vorstellungen überhaupt finanziell zu stemmen sind oder ob man gleich Abstriche machen müsste.

Dazu kommen ja beim Immobiliengeschäft noch die diversen (ominösen?) Nebenkosten, die man in erster Euphorie gern unterschlägt/vergisst. Aus den Prospekten leuchten einen vermeintlich günstige, schlüsselfertige Häuser der diversen Hersteller an - aber viele Leute wollen zusätzlich Geld – da sind Notare, Vermesser, Erschließungs-/Anschlusskosten und nicht zu vergessen Vater Staat, der in Form der Grunderwerbssteuer die Hand aufhält. Wie hoch ist die eigentlich in Brandenburg? 3.5%?

Wenn man Grundstück und (Neubau)Haus aus einer Hand erwirbt (Bauträger?), dann zahlt man die Steuer wohl nicht nur auf den Grundstückswert sondern auch auf das Haus. So zumindest, das was ich denke, verstanden zu haben. Das ist bei den Preisen ein nettes Sümmchen, das gleich mal weg ist. Ich sage mal ketzerisch: ohne Gegenwert.

Eins steht fest: Wir werden in naher Zukunft mal bei der Sparkasse um die Ecke zu einem ersten Beratungsgespräch vorbeischauen. Ich denke, die werden aus Ausgabenliste, Einkommensnachweis und Eigenkapital sicherlich eine grobe Hausnummer nennen können.

Apropos Hausnummer: Wenn’s die (physisch für das Grundstück) noch nicht gibt, kostet das auch wieder Wink

2 Kommentare:

Michael hat gesagt…

Das Thema Immobilien interessiert mich im Moment auch sehr,da ich einige Probleme im Bereich habe.Danke für all diese Infos hier, die werden mir sehr helfen.Hoffentlich:)Danke.

Mario Ruprecht hat gesagt…

Was'n für Infos? Hier stehen doch nur Fragen? ;-)

Was für Probleme haste denn, dann kann ich sie vielleicht gleich vermeiden?

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