Weitere Überlegungen: Grundstück vorher kaufen?

Wir genehmigen uns ja ‘ne ganze Menge Zeit – ich will alles, aber nicht überhetzt einen Vertrag unterschreiben, der mich wahrscheinlich den Rest meines Arbeitslebens in ein Zwangskorsett steckt. Neenee, das muss nicht sein.

Deswegen gilt im Hause Ruprecht momentan die Prämisse, dass wir uns bis zum Ende 2009 auf zwei Dinge konzentrieren:

  • Sparen (das kann ja nie schaden)
  • Entscheiden, was wir machen

Das sind also noch gute 7 Monate, die ich natürlich auch halbwegs effektiv nutzen will. Aber ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass das ohne ein Erstgespräch bei der/einer Bank viel zu viel Gestochere im Nichts ist. Ich glaube, ich gehe nicht objektiv an unsere finanzielle Situation heran – manchmal denke ich, das kann nix werden, anderseits bauen Leute, die (vermutlich) weniger haben als wir. Alles Raterei. Bäh.

Nebenbei surfe ich sich auf Seiten wie Immobiliensout, um die Grundstückssituation im “Zielgebiet” auszuloten. Nach ca. 2 Wochen komme ich mir vor, dass ich alles auf dem Markt schon mal gesehen habe. Einen Makler habe ich angeschrieben, weil ich die genaue Adresse des Grundstücks haben wollte, um die Lage besser einschätzen zu können. Postwendend kommt das Exposé – aber natürlich ohne Adresse. Keine Ahnung, wie ein Makler so tickt, aber ich glaube, an sowas muss ich mich gewöhnen. Er will ja auch sein Geld verdienen …

Die erste Baufirma habe ich heute an- oder besser zurückgerufen, nachdem Nette schon zufällig vor ca. 2 Wochen bei einem Verkäufer vorgefühlt hatte. Wir sind so verblieben, dass wir uns in der ersten Junihälfte mal unverbindlich treffen.

Vorher muss/will ich zur Bank – aber das erwähnte ich schon Smile

Eine Frage, die mir wahrscheinlich auch nur dort beantwortet werden kann: Schon vorher das Grundstück kaufen (und damit das Eigenkapital u.U. aufbrauchen) oder alles in einem Schritt (Stichwort: Grunderwerbssteuer) finanzieren.

Ick weeß es nich’ …

3 Kommentare:

Jörg hat gesagt…

Kleiner Tipp - um mit der Planung des Hauses beginnen zu können braucht Ihr bereits ein Grundstück. Daraus ergibt sich dann über Bebauungsplan was überhaupt gebaut werden kann.

Das Eigenkapital muss im Regelfall sowieso zuerst aufgebraucht werden. Für die Grunderwerbssteuer macht es keinen Unterschied.

Mario Ruprecht hat gesagt…

Naja, wenn ich über 'nen Bauträger alles aus einer Hand kaufe, dann macht es in der Grunderwerbssteuer ja schon einen Unterschied, oder?

Immobilienmakler hat gesagt…

Der Immobilienmakler will bevor er die Adresse der Immobilie weiter gibt immer deine Unterschrift. Die bestätigt das du von dem Objekt zuerst von dem Makler erfahren hast. Wenn du den Handel direkt mir dem Besitzer machst hat der Immobilienmakler keinen Rechtsanspruch auf seine Provision, außer er kann nachweisen das du von ihm zuerst von der Immobilie erfahren hast.

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