Teures Wohnen?

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Die Märkische Allgemeine hat heute einen Artikel über Wohnnebenkosten in Brandenburg veröffentlicht.

Und was steht da?

In Strausberg (Märkisch-Oderland) schnellten demnach die Preise für Fernwärme ebenfalls um 34,5 Prozent in die Höhe. Landesweit wurde Fernwärme laut BBU-Preisdatenbank um 16 Prozent teurer. Am meisten müssen die Mieter mit 158 Euro pro Megawattstunde in Falkensee (Havelland), am wenigsten mit 80,55 in Spremberg (Spree-Neiße) bezahlen.

Das ist doch mal ‘ne Ansage – 34,5 Prozent mehr bei uns. Ein Argument für die eigene Immobilie?


Einnahmen und Ausgaben

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In Vorbereitung unseres ersten Banktermins habe ich die Ein/Ausgabenrechnung vom Januar (Ja, da gab es schon mal einen ersten Versuch! Smile) auf den neuesten Stand gebracht.

Die gute Nachricht: der an sich übersichtliche Einnahmenanteil hat sich seit Anfang des Jahres noch um ein paar Cent erhöht. Gut so! Money

Dafür ist aber auch meine Krankenversicherung etwas teurer geworden und ein zwei andere Posten im Ausgabenteil musste ich ebenfalls korrigieren und ergänzen, da sie im ersten Wurf schlicht vergessen wurden.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, es sollte in Zusammenhang mit dem Eigenkapital eine gute Diskussionsgrundlage abgeben. Aber ich bin kein Banker – also lassen wir uns überraschen.

Ich kann übrigens nur den ernstgemeinten Tipp geben, sich an diesem Punkt nicht selbst in die Tasche zu lügen! Das heißt, die Ausgaben der letzten Monate sind wirklich konsequent zu erfassen, im Zweifelsfall bei Bargeld mit einem Haushaltsbuch (gibt’s auch als Java-Version für’s Handy) nachhelfen. Ich war selbst sehr überrascht, wieviel Geld man (auf den Monat umgerechnet) so ausgibt. Wenn man in diesem Stadium schon anfängt, sich das Ganze “schön zu rechnen”, wird man wohl spätestens bei einer entsprechend eng geplanten Finanzierung ins Straucheln geraten. Und bei einer Zwangsversteigerung will wohl keiner von uns landen – erst recht nicht als Betroffener, oder?

Bitte auch keine Einmalzahlungen (Bonus, Tantiemen, Erbschaft, Steuerrückzahlungen) in die Berechnung einbeziehen – das wäre nicht ehrlich, denn diese Zahlungen kann man nur schwer garantieren. Und wenn sie eintreffen, können sie einen gerade benötigten Puffer bilden, der sicherlich immer gut zu gebrauchen ist. Besser noch: Einmalzahlungen in Sondertilgungen umsetzen. Diese sind natürlich schon vornherein mit der Bank vertraglich festzulegen. Fünf bis zehn Prozent der Kreditsumme als Sondertilgung pro Jahr sollen heutzutage wohl üblich sein.

Noch ein Tipp bezüglich Finanzüberblick: Ich benutze schon seit Jahren die Online-Banking-Software StarMoney, diese hilft bei solchen Auswertungen ungemein. So kann man unter anderem auf Knopfdruck einen Ein- und Ausgabenreport erzeugen, der einen guten Ausgangspunkt für weitere Zahlenspielereien abgibt. Vorausgesetzt, man hat vorher fleißig seine Zahlungen mit den entsprechenden Kategorien versehen. Das ist ein Vorgang, den man über Regeln auch zum Großteil automatisieren kann.


Weitere Überlegungen: Grundstück vorher kaufen?

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Wir genehmigen uns ja ‘ne ganze Menge Zeit – ich will alles, aber nicht überhetzt einen Vertrag unterschreiben, der mich wahrscheinlich den Rest meines Arbeitslebens in ein Zwangskorsett steckt. Neenee, das muss nicht sein.

Deswegen gilt im Hause Ruprecht momentan die Prämisse, dass wir uns bis zum Ende 2009 auf zwei Dinge konzentrieren:

  • Sparen (das kann ja nie schaden)
  • Entscheiden, was wir machen

Das sind also noch gute 7 Monate, die ich natürlich auch halbwegs effektiv nutzen will. Aber ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass das ohne ein Erstgespräch bei der/einer Bank viel zu viel Gestochere im Nichts ist. Ich glaube, ich gehe nicht objektiv an unsere finanzielle Situation heran – manchmal denke ich, das kann nix werden, anderseits bauen Leute, die (vermutlich) weniger haben als wir. Alles Raterei. Bäh.

Nebenbei surfe ich sich auf Seiten wie Immobiliensout, um die Grundstückssituation im “Zielgebiet” auszuloten. Nach ca. 2 Wochen komme ich mir vor, dass ich alles auf dem Markt schon mal gesehen habe. Einen Makler habe ich angeschrieben, weil ich die genaue Adresse des Grundstücks haben wollte, um die Lage besser einschätzen zu können. Postwendend kommt das Exposé – aber natürlich ohne Adresse. Keine Ahnung, wie ein Makler so tickt, aber ich glaube, an sowas muss ich mich gewöhnen. Er will ja auch sein Geld verdienen …

Die erste Baufirma habe ich heute an- oder besser zurückgerufen, nachdem Nette schon zufällig vor ca. 2 Wochen bei einem Verkäufer vorgefühlt hatte. Wir sind so verblieben, dass wir uns in der ersten Junihälfte mal unverbindlich treffen.

Vorher muss/will ich zur Bank – aber das erwähnte ich schon Smile

Eine Frage, die mir wahrscheinlich auch nur dort beantwortet werden kann: Schon vorher das Grundstück kaufen (und damit das Eigenkapital u.U. aufbrauchen) oder alles in einem Schritt (Stichwort: Grunderwerbssteuer) finanzieren.

Ick weeß es nich’ …


Henne und Ei

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Es wäre naiv zu denken, dass der Erwerb einer Immobilie ein schnelles oder (noch naiver) ein preiswertes Unterfangen ist.

Momentan lese ich relativ viel zu diesem Thema, ich werde bei Gelegenheit auch mal die Bücher vorstellen, die ich mir in diesem Zusammenhang zu Gemüte geführt habe. Ein Buch davon beschäftigt sich ausschließlich mit der Immobilienfinanzierung – die momentan größte Unbekannte bei unseren Überlegungen.

Unser favorisiertes Vorgehen wäre der Neubau eines Bungalows auf einem dazu passenden Grundstück – hierfür haben wir auch schon halbwegs durchdachte Ideen, was wir uns vorstellen und wie es aussehen könnte/sollte. Das ist wohl auch der einfache, weil irgendwie greifbare Teil.

Bungalows gibt es in allen Größen und Preisklassen – aber was kann man sich leisten? Und reicht einem das, was man sich leisten kann?

Irgendwie ist das ein bissel wie das Henne/Ei-Problem: Man kennt zu Beginn sein Budget nicht (es sei denn, ihr habt im Lotto gewonnen oder anderweitig soviel Geld verdient, dass ihr eh’ alles bar und aus der Portokasse zahlen könnt). Ohne Budget weiß man natürlich nicht, ob die eigenen Vorstellungen überhaupt finanziell zu stemmen sind oder ob man gleich Abstriche machen müsste.

Dazu kommen ja beim Immobiliengeschäft noch die diversen (ominösen?) Nebenkosten, die man in erster Euphorie gern unterschlägt/vergisst. Aus den Prospekten leuchten einen vermeintlich günstige, schlüsselfertige Häuser der diversen Hersteller an - aber viele Leute wollen zusätzlich Geld – da sind Notare, Vermesser, Erschließungs-/Anschlusskosten und nicht zu vergessen Vater Staat, der in Form der Grunderwerbssteuer die Hand aufhält. Wie hoch ist die eigentlich in Brandenburg? 3.5%?

Wenn man Grundstück und (Neubau)Haus aus einer Hand erwirbt (Bauträger?), dann zahlt man die Steuer wohl nicht nur auf den Grundstückswert sondern auch auf das Haus. So zumindest, das was ich denke, verstanden zu haben. Das ist bei den Preisen ein nettes Sümmchen, das gleich mal weg ist. Ich sage mal ketzerisch: ohne Gegenwert.

Eins steht fest: Wir werden in naher Zukunft mal bei der Sparkasse um die Ecke zu einem ersten Beratungsgespräch vorbeischauen. Ich denke, die werden aus Ausgabenliste, Einkommensnachweis und Eigenkapital sicherlich eine grobe Hausnummer nennen können.

Apropos Hausnummer: Wenn’s die (physisch für das Grundstück) noch nicht gibt, kostet das auch wieder Wink


Am Anfang …

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… war das Wort!

Und das Wort lautete: Immobilie!

Wikipedia schreibt dazu:

Eine Immobilie, auch Liegenschaft oder Anwesen ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Grundstück inklusive darauf befindlicher Gebäude und deren Zubehör. Juristisch und ökonomisch gesehen ist es „unbewegliches Sachgut“, woher sich auch das Wort Immobilie ableitet: Lateinisch im-mobilis für eine nicht bewegliche Sache.

Nun ja, das Wort hätte genauso gut “Platzbedarf” heißen können, denn genau dieses Wort beschreibt am besten die Motivation, die uns (die Rupis) gerade antreibt.

Wir sind eine dreiköpfige Familie, die momentan auf 58qm in Strausberg am östlichen Rande Berlins lebt. Und deren Platzbedarf ist im Laufe der Jahre deutlich größer geworden ist – die besagten 58qm sind zwar relativ preisgünstig in der Miete aber der Mangel an Raum kann dadurch nicht mehr aufgewogen werden.

Also muss eine Vergrößerung, soviel steht schon mal fest.

Wir könnten uns eine größere (und sicherlich auch teurere) Mietwohnung suchen. Wir könnten anderseits noch etwas viel teureres machen: eine Immobilie erwerben, ein Haus kaufen/bauen.

Genau an dieser Weggabelung stehen wir gerade: Es gilt, eine Entscheidung zu treffen, ob es für uns sinnvoll ist, eine Investition in eine “nicht bewegliche Sache” zu tätigen.

Und diese Entscheidung ist wirklich noch nicht getroffen (Stand: 13. Mai 2009), auch wenn der Blog-Titel “Die Rupis bauen …” ganz deutlich etwas anderes suggeriert. Vielleicht heißt der Blog in ein paar Monaten “Die Rupis bauen … nicht!”, wer weiß das schon. Tongue out Es kann im Entscheidungsprozess durchaus herauskommen, dass Miete für uns die flexiblere (und ganz sicher die billigere) Variante ist …

Wenn ihr uns bei der Entscheidungsfindung und den damit zusammenhängenden Querelen begleiten wollt, dann schaut hier immer mal rein – regelmäßige Updates sind geplant.

Übrigens ist das hier ein “Spin-off” von www.knecht-ruprecht.info – ihr seid auch gerne eingeladen, dort mal vorbeizulesen.


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