Was darf’s denn sein?

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Nachdem wir gestern unser erstes Gespräch mit einem potentiellen Bauunternehmen hatten (dazu demnächst mehr), will ich hier mal unsere bisherigen Wünsche aufführen, mit denen wir momentan an den Start gehen:

  • Bungalow-Stil
  • ca. 130m² Wohnfläche
  • 4 Zimmer
  • Fußbodenheizung
  • energiesparend (KfW55?)
  • optionaler Dachausbau

Es gibt noch ein paar andere Dinge, die auf der Wunschliste stehen – gerade, was Ausstattung betrifft. Aber das hier ist erstmal das Grundgerüst. Und gerade zum Thema Energie war unser erstes Gespräch irgendwie ernüchternd. Ich hätte mir ein aktiveres Herangehen an das Thema durch den Verkäufer gewünscht.

Nun ja, ich werde nochmal nachhaken.


Die Frage des Eckgrundstücks

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Auf unserer Suche nach geeignetem Baugrund sind uns auch zwei Eckgrundstücke “über den Weg gelaufen”, beide in attraktiver, verkehrsgünstiger Lage.

Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Vor- bzw. Nachteile können Eckgrundstücke haben? Sicherlich hängt beides von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten ab, aber prinzipiell bin ich schon mal auf folgendes gestoßen:

Nachteile

  • Lange Straßenfront, das kann zu erhöhten Belastungen bei Kosten führen, die umgelegt werden (z.B. Straßenreinigung, Asphaltierung, Zaun)
  • eventuell lauter (falls stark befahrene Straße)
  • von mind. zwei Seiten öffentlich einsehbar (da kann man was gegen tun)
  • unter Umständen das Einhalten zweier Baufluchten, das kann effektiv zu geringerer bebaubarer Fläche führen
  • Grenzbebauung nicht möglich?

Vorteile

  • die Lage beider Grundstücke ist sehr gut
  • man hat nur zwei statt eventuell drei Nachbarn
  • man kann zumindest an einer Seite nicht zugebaut werden
  • eventuell zwei verschiedene Zufahrten möglich (keine Ahnung, ob man darauf wirklich Einfluss haben kann)
  • Hausausrichtung flexibler?

Das größte Problem könnte wirklich die Einschränkung sein, wo man was hin baut, also die die Baulinien und die eventuell gewünschte Grenzbebauung (Carport/Garage?). Aber das kann mir sicherlich nur die Gemeinde sagen, was geht und was nicht …

Letztendlich haben unsere ersten Überlegungen bezüglich Haus aufgezeigt, dass wir wohl eine minimale Grundstücksbreite von 20m benötigen, ausgehend von der breitesten Hausseite von 14m.

Meinungen/Erfahrungen zu Eckgrundstücken? Oder zur Grundstückswahl allgemein? Her damit! Wink


Kurzes Update

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Wir sind noch nicht verschollen, aber es gibt nicht soviel spannendes zu berichten.

Wir hatten einen ersten, sehr zwanglosen Termin bei der Bank, um mal über mögliche Finanzierungsszenarien zu sprechen. Das ging relativ schnell und hatte zum Ergebnis, dass ich erstmal eine Hausnummer habe, mit der wir jetzt weiter diskutieren können. Was mir dabei aufgefallen ist, dass die Banken mit ihren angenommen Pauschalwerten ziemlich unter dem liegen, was ich für uns in der Realität angenommen habe. Zumindest, was die Ausgaben anbelangt. Sah fast so aus, also wollte man uns was schön rechnen.

Kommenden Montag geht es zum ersten Mal zu einem Vorabgespräch bei einer Hausbaufirma, also einem Generalunternehmer (GU). Bin mal gespannt, ob unsere Wünsche in das oben erwähnte Budget passen und ob die was haben, das uns zusagt. Wünsche hat man ja erstmal viele …

Parallel habe ich die Aktivitäten in Richtung Grundstückssuche gesteigert. Keine berichtenswerten Ergebnisse. Nur die Erkenntnis, dass Makler ein komisches Völkchen sind.


Umfrage zur Elektroinstallation

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.bauen.monsefeldhoff.de Micha hat auf seinem Baublog eine Umfrage gestartet, bei der man die Anzahl der Schalter und Steckdosen in (s)einem Einfamilienhaus schätzen soll.

http://bauen.monsefeldhoff.de/2009/06/01/umfrage-elektro/

Das ist eine interessante und oft unterschätzte Frage. Wenn ich daran denke, wie viel Verteiler bei uns in der Wohnung rumliegen, gerade im Wohnzimmer, in dem heutzutage nicht gerade wenig Elektronik nach Strom lechzt.

Was meint ihr? Erfahrungen mit Bus-System wie EIB oder ähnlichem würden mich auch interessieren.


Musterhauswelt Königs Wusterhausen

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Soviel vorweg: Es gibt sie nicht mehr.

Damit wäre das Wesentliche auch schon gesagt. Eigentlich wollten wir uns gestern spontan ein paar Häuser anschauen und da war mir noch in Erinnerung, mal von einem Musterhauspark in Königs Wusterhausen gehört zu haben.

Als wir am Nachmittag am Zielort ankamen, folgte schlagartig Ernüchterung. Ja, Häuser waren hier. Auch ein ehemals kostenpflichtiger und ziemlich abgeranzter Parkplatz. Das Gebäude am Eingang zum Gelände war zum Wahllokal umfunktioniert worden. Irgendwie sah das alles nicht richtig aus, obwohl genug “Hausbauwerbung” auf dem Hinweg und im näheren Umkreis zu sehen war.

Nette hat dann schlussendlich bei einem Anwohner nachgefragt und das Ergebnis war, dass die ehemaligen Musterhäuser jetzt normale Wohnhäuser sind: Der Park wurde im November 2008 dicht gemacht. OKAL hat noch ein Musterhaus und noch so eine andere Butze, deren Namen ich schon wieder vergessen habe.

Aber darauf hatten wir dann irgendwie doch keine Lust mehr Eye-rolling

Tolle Wurst!


Eigenleistung beim Hausbau?

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Eigenleistung wird meist als gute Chance gesehen, beim Bau Kosten zu sparen. Selbst die Kreditgeber rechnen Eigenleistungen in der Regel dem Eigenkapital zu.

Aber lohnt sich das wirklich? Nachdem ich heute schon auf meinem anderen Blog einen Artikel der Welt zitiert habe (anderes Thema), lege ich hier gleich nochmal nach:

Eigenleistung beim Hausbau lohnt sich kaum

(In dem Artikel geht’s übrigens am Rande auch um die Beiträge an die BG Bau.)

"Keine Frage", bilanziert Bernhard Riedl, "Eigenleistungen helfen Geld sparen. Aber sie kosten auch viel Zeit und müssen exakt in den Bauablauf integriert werden." Das gilt erst recht, wenn der Bauherr mit Bauträger oder Generalunternehmer baut. Dann sollte man klären, wer wofür haftet, wenn durch Eigenleistungen Schäden entstehen und es zu Verzögerungen kommt.

Für mich als alten Bürohengst ist die Diskussion sowieso mehr theoretischer Natur. Es gibt Dinge, die ich nicht kann und es gibt sogar Dinge, die ich gar nicht können möchte. Ich vermute mal, dass ich besser dabei fahre, gelernte Handwerker mit dem Geld zu bezahlen, das ich in dem Job verdiene, den ich kann Tongue out

Ich will nicht ausschließen, dass man nicht irgendwas später selbst macht oder doch jemand Begabtes im Freundes- oder Verwandtenkreis hat – aber momentan kann ich mich mit dem Thema Eigenleistung nicht so richtig anfreunden.


Berufsgenossenschaft Bau – Muss das sein?

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Wer plant, dass Verwandte und Freunde beim eigenen Bau helfen sollen, der wird früher oder später wohl über die Berufsgenossenschaften Bau stolpern. Diese “bietet” einen Unfallversicherungsschutz für Bauhelfer, dem man sich wohl nicht (oder nur äußerst schwer) entziehen kann.

Diverse Beiträge in Bauforen lassen darauf schließen, dass die BG Bau auch gerne bereit ist, ihre Rechte (und somit Pflichten des Bauherren) gerichtlich durchzusetzen. Prinzipiell ist eine Versicherung für Bauhelfer begrüßenswert und sinnvoll – aber so etwas kann man ja theoretisch auch auf dem freien Markt abschließen.

Folgendes schreibt die BG auf ihrer Internetpräsenz:

Ausnahme: Gefälligkeitshandlungen

Bei Helfern, die im Rahmen einer Gefälligkeitsleistung oder als unternehmerähnliche Person tätig werden, kann dieser Versicherungsschutz in Ausnahmefällen ausgeschlossen sein.

Das sollte einem zu denken geben! Zudem sie sich auf den Standpunkt stellen, dass es keine klare Definition zum Thema “Gefälligkeitsleistung” gibt. Da frage ich mich schon, ob man Versicherungsschutz noch gummiartiger formulieren kann?!?

Denn wer ursprünglich davon ausgeht, dass er mit der Zwangsversicherung der BG Bau ausreichend für seine Helfer gesorgt hat, dem sei folgender (zugegebenermaßen sehr lange) Beitrag im Bauexpertenforum ans Herz gelegt.

http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=20867

Ruhig bis zu Ende lesen, es gibt für und wider BG Bau Smile

Eine finale Meinung habe ich mir dadurch aber noch nicht bilden können …