Etwas zur Auflockerung!

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Auch ernste Themen haben spaßige Seiten Tongue out


Der Notar ist schnell …

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… sehr schnell sogar, der Vertragsentwurf für unseren geplanten Grundstückskauf kam heute per Post. Ich habe das Ding erstmal eingescannt und dann gelesen. Von “verstehen” habe ich nix gesagt Tongue out

Also, ca. ein Drittel der elf Seiten lesen sich wie böhmische Dörfer. Der Notar hat ja eine Aufklärungspflicht, ich kann nachfragen. Alternativ (oder zusätzlich) könnte ich den Vertrag von einem Fachanwalt für Baurecht checken lassen. Bin noch am Grübeln, denn der Vertrag kam (in vermutlich unveränderter Form) schon mehrfach zum Einsatz – ich bin ja nicht der Erste, der in dem Baugebiet ein Grundstück erwirbt.

Zeitgleich gehen die erforderlichen Unterlagen an die Bank, mal sehen, ob die noch was zu meckern haben.


Vertragsentwurf kommt

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Nägel mit Köpfen” nennt man sowas wohl. Im Laufe der Woche werden wir den notariellen Entwurf des Grundstückkaufvertrags erhalten. Damit geht’s dann zur Bank.

Soll heißen, wir haben uns also für ein Grundstück entschieden, das unsere Bedingungen (insbesondere die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Größe) erfüllt. Wenn alles planmäßig verläuft, können wir vieleicht noch im Dezember die wichtige Unterschrift leisten.

Mal sehen, wie so ein Kaufvertrag aussieht und ob man die Floskeln auf Anhieb verstehen kann. Ich zweifle noch. Tongue out


Es geht voran?!?

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Wie neulich schon geschrieben, haben wir ein Grundstück im Fokus. Jetzt geht es langsam darum, ob wir hier Nägel mit Köpfen machen (wollen). Am Freitag gibt’s nochmal ein Gespräch mit dem Makler, wie denn der weitere Ablauf so wäre, falls wir zuschlagen.

Obwohl ich meine noch offenen Themen klären konnte (DSL-Verfügbarkeit, Berechnung der Überbauung bei Nebenanlagen) habe ich trotzdem das Gefühl, dass ich einige Fragen mangels Wissen bisher gar nicht gestellt habe Surprised

Also, was könnten wir übersehen haben?

Mit Banken sind wir auch in erste Gespräche eingestiegen – das ist wirklich eine andere Welt, zumindest wenn man mit Krediten und Finanzierungen bisher noch nix am Hut hatte und aus einer ganz anderen Branche kommt.


GRZ und so’n Zeuch

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Wie bereits berichtet, haben wir ein Grundstück in die engere Wahl einbezogen. Jetzt geht's in die Entscheidungsfindungsphase und da betrete ich auch bei der Begrifflichkeit wieder mal Neuland.

Kerndaten des Grundstücks:

  • Eckgrundstück (drei Seiten frei) mit 901m²
  • ca. 20mx45m
  • B-Plan mit GRZ 0.2
  • Baufeld ca. 14mx20m
  • erschlossen und leer, kurzfristig bebaubar
  • sehr guter S-Bahnanschluss, Supermarkt in der Nähe, Straßen asphaltiert (alles keine Selbstverständlichkeit hier!)

Auf den ersten und sogar den zweiten Blick also wirklich nicht schlecht. Aber jetzt beginnt die Rechnerei:

Meinem Verständnis nach muss sich jedwede Bebauung innerhalb des Baufelds abspielen. Dazu kommt, dass bei einer GRZ (Grundflächenzahl) von 0.2 max. 20% der Grundstücksfläche überbaut werden dürfen, das sind in diesem Fall also 180m². Klingt auch nicht wenig auf den ersten Blick, aber bei einem Bungalow mit geschätzten 12mx14m sind wir schon bei 168m², 13mx14m würden meiner Interpretation zufolge schon nicht mehr durchgehen.
Dazu kommen natürlich noch andere überbaute Flächen wie ein Carport oder ein Geräteschuppen. Diese zählen nach §14 BauNVO zu den Nebengebäuden und dabei darf die überbaubare Fläche um 50 von 100 überschritten werden. Bedeutet das bei mir dann zusätzliche 90m² für Nebengebäude?

Und warum zählt das überhaupt als überbaute Fläche, wenn der B-Plan sowieso vorschreibt, dass alle befestigten Zusatzflächen wie Zufahrten etc. in wasser- und luftdurchlässiger Weise ausgelegt werden müssen?

Nochmal: Nicht zu vergessen, dass sich die ganze Zahlenspielerei im o.g. Baufeld abspielen muss, die andere Hälfte des Grundstücks bleibt faktisch leer - wobei ich auch nicht vor hatte, das zu betonieren.

Aber wie man sieht, sind da wohl doch noch ein paar Fragen an die sehr nette Dame vom Bauamt fällig. Ich bin halt nur etwas überrascht, wie genau ich jetzt schon wissen muss, was ich realisieren will. Ohne B-Plan würde man die gleiche Arbeit aber vermutlich nur nach hinten schieben und im ungünstigen Fall negativ überrascht werden.