Nebenkosten ermitteln …

Was haben wir bisher gelernt?

Die Baufirmen geben einem ein Preis. Zu dem Preis gibt’s ein mehr oder minder fertiges Haus. Soweit, so klar.

Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Die im ersten Moment besser beleuchtete, denn hier kann man zumindest probieren, die Leistungen der Firmen miteinander zu vergleichen. Auch kein leichter Job.

Aber die andere Seite ist zweifelsohne ebenso interessant und im Augenblick für uns noch sehr schwammig. Ich meine die Nebenkosten, wobei ich den Begriff hier mal etwas weiter fassen will. Diese Nebenkosten machen einen erheblichen Unsicherheitsfaktor in der Finanzierung aus, deshalb werden wir uns in nächster Zeit daran machen, die einzelnen Punkte mit Werten zu hinterlegen. Ich bin gespannt, wie genau uns das im Vorfeld wirklich gelingen wird.

  • Vermessungskosten
  • Bodengutachten (falls das bestehende nicht ausreicht)
  • zusätzliche Bodenarbeiten/Aushub abfahren (je nachdem, was bei Firma XYZ schon inklusive ist)
  • Baugenehmigung
  • Prüfstatiker (in Brandenburg vorgeschrieben *grummel*)
  • Anschlusskosten (hier habe ich besonders in Bezug auf Abwasser noch ein ganz ungutes Gefühl)
  • Baustrom/Bauwasser (falls erforderlich und nicht durch Firma gestellt)
  • Malerarbeiten/Bodenbeläge (wiederum je nach Inklusivleistung)
  • privater Berater/Gutachter (ich tendiere dazu)

Dann gibt’s da noch ein paar Sachen, die indirekt mit dem Haus zu tun haben, aber sich auch nicht auf ewig verdrängen lassen und genug Potential besitzen, um ‘ne Finanzierung zu sprengen:

  • Terrasse
  • Wege
  • Carport bzw. Garage
  • Einfriedung (da wird mir jetzt schon schlecht, wenn ich daran denke)
  • Regenwasser: auffangen/nutzen?

Was fehlt denn noch? Denn da fehlt bestimmt noch was, ich bin mir sicher …

Update:

  • Küche
  • Satelliten-Anlage

3 Kommentare:

Rainer hat gesagt…

Habt ihr schon ganz gut zusammengefasst. Aber die Baunebenkosten sollte ein guter Finanzierungsberater auch kennen und einkalkulieren. Da müsst ihr nicht slbst losrenenn und Preise kalkulieren.

Maler und Boden sind generell keine Inklusivleistungen.

Welches ist das "bestehenden Bodengutachten"? Unser Anbieter hat ein eigenes gemacht, war im Preis aber enthalten.

Was ggf. fehlt: Küche?

Zu den Außenanlagenkalkulationen:
Das lässt sich nicht ewig verschieben, aber 'ne Weile. Terrasse kann man sicher mit ca. 100 €/m² kalkulieren. Carport oder Garage ist natürlich ein Abwägung die finanziel bedeutsam ist ;-)

Gruß
Rainer

Mario Ruprecht hat gesagt…

Hi Rainer,

danke für's Feedback, ich werde die Liste mal so stückchenweise aktualisieren. Küche ist mir heute morgen in der Küche auch eingefallen. Ich freue mich schon, die jetzige zu zerhacken - das wird ein Fest! ;-)

Sat-Anlage ist auch ein Thema.

Wir haben ein Bodengutachten mit einer Bohrung ca. in der Mitte des Baufeldes, im Normalfall lässt man sowas ja an den Hausecken machen deswegen gehe ich davon aus, dass da noch was zu tun ist.

Bei Carport/Garage habe ich noch keinen Ahnung, eigentlich müsste man es gleich mit in den Bauantrag tun, oder? Wenn nicht, ist später ein neuer Bauantrag fällig, denke ich?

Rainer hat gesagt…

>Sat-Anlage ist auch ein Thema.

Wir nutzen DVB-T. Wunderbar. Leitungen aufs Dach liegen zu Not aber da.

Ein "ordentlicher" Hausbauer wird ein eigenes Gutachten machen, um die Hausgründung ordentlich planen zu können.

Für Berlin gilt:
Carports und Garagen sind bis zu 30 m² Grundfläche genehmigungsfrei, darüber hinaus ist ein Bauantrag notwendig.

Für das Bauamt ist nur wichtig, wieviel Fläche ihr versiegelt: Ob da dann eine Garage steht oder nur gepflastert wird, ist egal.

Küche hatten wir zwar mitkalkuliert, aber das Geld dafür war am Ende weg ;-) Allerdings haben wir die dann mit 0% bei Höffner finanziert, prima Lösung.

ciao
Rainer

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