Ein anstrengendes Wochenende …

… klingt aus.

Am Freitag waren wir in Neuruppin, um uns mit Herrn Kleyer zu treffen. Es war eine lange (aber kurzweilige), interessante und sehr lehrreiche Zusammenkunft, die bis in den späten Abend andauerte.

Herr Kleyer wird uns ab jetzt beratend zur Seite stehen: Wie heißt es doch so schön? Wenn Du keine Ahnung hast, dann einfach mal die Fresse halten Fachwissen besorgen. Und genau das haben wir getan, nun steht uns also ein fachlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der uns nicht nur während des Baus sondern auch schon im Vorfeld bei der  Entscheidungsfindung (Was, wie, mit wem?) unterstützen wird. Ich glaube, es geht nicht ohne – dafür empfinde ich die Materie einfach als zu komplex. Dies in Verbindung mit meinem wachsenden Misstrauen, erfordert einen neutralen und ruhigen Punkt und wir glauben, ihn gefunden zu haben.

Mir hat jedenfalls am Freitag der Kopf von den ganzen Infos geraucht. Ziel des Gesprächs war unter anderem die Durchsprache eines Vertragsentwurfs und einer Bauleistungsbeschreibung einer unserer im Moment favorisierten Baufirma. Ich habe da so etliche Dinge drin entdeckt, die mir nicht gefielen: zu schwammig formuliert oder gleich gar nicht erwähnt. Und ich lag damit nicht so falsch. Es kann also auch frustrierend sein, wenn man Recht bekommt.

Am Samstag hatten wir dann noch einen anderen Termin: Ein Finanzierungsgespräch, um leicht geänderte Rahmenbedingungen (Bausumme) zu diskutieren. Auch hier werden wir sicherlich noch etliche Runden benötigen, aber das ist normal, denke ich.

Etwas Sorgen macht mir derzeit die Bodenbeschaffenheit unseres Grundstücks. Es gibt eine zentral im Baufeld getätigte Bohrung mit Gutachten, die der Verkäufer machen ließ. Diese lässt darauf schließen, dass hier vielleicht mehr Aufwand in die Bodenvorbereitung gesteckt werden muss als in den meisten Baubeschreibungen dafür vorgesehen ist. Das bedeutet Mehrkosten, die wir solange nicht quantifizieren können bis es eine genauere Untersuchung gibt. Und die macht erst Sinn, wenn man weiß, wo das Haus denn sein Fundament haben wird. Geht also erst, wenn man auf der Schiene “Was, wie, mit wem?” weitergekommen ist. Hier hilft mir meine Projektmanager-Vergangenheit doch noch ein bissel! ;)

Aber gut, wenn’s einfach wäre, würde es ja jeder machen …

3 Kommentare:

Rainer hat gesagt…

Mehrgründungskosten sind bei Fertighausanbietern aber eher normal als die Ausnahme. Dazu gibt es im Bauexpertenforum aktuell eine schönen Thread ;-)
http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=42714

Mario Ruprecht hat gesagt…

Das zweifle ich auch gar nicht an, mir geht's eher darum, die damit verbundenen Kosten abschätzen zu können - muss ja auch in die Finanzierung einfließen ...

Danke für den Link!

Rainer hat gesagt…

Das ist immer ein schöner Überraschungsposten. :-)

>Danke für den Link!
gerne. Ich sehe schon ... ;-)

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