Intelligente Stromzähler?

Wer seit Jahresbeginn neu baut, der bekommt anstelle der guten alten Drehstromzähler in der Regel einen sogenannten intelligenten Stromzähler (auch Smart Meter genannt) ins Haus.

Ich bin ja anfällig für jede Art von technischer Spielerei und angeblich sollen die neuen Bestien im HWR/HAR dazu beitragen, Strom zu sparen.

Aber was nützt mir der eingesparte Betrag bei den Stromkosten, wenn der Netzbetreiber bei Einsatz von Smart Metering mir dann doch wieder in die Tasche greift – entweder durch hohe Einbaukosten oder eine monatliche “Miete” für das Gerät?

Wobei unser lokaler Anbieter E.ON edis dazu folgendes schreibt:

*Elektronischer Basiszähler

Der Gesetzgeber hat im § 21 EnWG die Anforderung gestellt, dass Zähler ab dem 1. Januar 2010 den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungs zeit widerspiegeln sollen. Ab dem 1. Januar 2010 werden im Netzgebiet der E.ON edis AG elektronische Basiszähler eingesetzt.
Der Einbau der elektronischen Basiszähler bei Neubau und Sanierung1 ab dem 01. Januar 2010 erfolgt ohne Mehrkosten.

Na, da bin ich ja mal gespannt, denn ansonsten findet man nichts über diese Geräte (und eventuelle Zusatzoptionen/preise) auf deren Webseite …

Diese Stromzähler kann man meistens auch über Schnittstellen abfragen und sich damit eine sehr genaue Kurve des täglichen Stromverbrauchs anzeigen lassen – das sensibilisiert den Kunden und allein darauf scheint die Einsparung zurückzuführen sein. An sich eine gute Idee aber Test.de wirft hier nicht zu Unrecht die Frage auf, ob der Kunde nicht erneut ein Stück gläserner wird?

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