Ausführungsplanung. Urgs.

VorabzugAm Freitag gab es neben dem fertigen Bauantrag (übrigens mal sehen, wann die ersten Infos vom Amt kommen) auch einen Vorabzug der Werk- bzw. Ausführungsplanung zu unserer Ansicht und Bewertung. Dort liefern in der Regel diverse Zeichnungen und Pläne im Maßstab 1:50 und weitere Details bis hin zum Maßstab 1:25 oder noch größer Informationen, was wie und wo verbaut werden soll. Diese Planung ist dann die Vorgabe für die Handwerker, demzufolge sollten sich hier natürlich keine Fehler einschleichen.

Wir haben gestern abend nach langer Diskussion am Sonntag unser erstes Feedback an THB geliefert, fachliche Anmerkungen unseres SV Herrn Kleyer gab es separat. Offensichtlich gibt es noch unterschiedliche Meinungen, wie gewisse bauliche Details umzusetzen sind, ich hoffe aber, dass die Profis das einvernehmlich unter sich klären können – das spielt sich nämlich auf einer Ebene ab, die ich technisch leider nicht selbst bewerten kann.

Ich kann bei der Planung nur jedem empfehlen, die wichtigsten Möbel mal maßstabsgerecht auszuschneiden und diese spielerisch im Grundriss anzuordnen. Das haben wir zwar vor Wochen schon mal gemacht, aber dieses Wochenende wurden noch mehr Varianten durchgespielt. Ergebnis: Eine Tür soll verkleinert werden (ja, sowas gibt es auch!) und das Schlafzimmerfenster sowie die Terrassentür müssen verschoben werden.

Etwas Ernüchterung hat sich bei mir breit gemacht, also ich beim Bewerten der Werkplanung schon in der ersten Runde drei Dinge ausgemacht habe, die mir bei der Planung und den langen Vertragsverhandlungen doch unter den Tisch gefallen sind. Da kann man noch so lange an etwas sitzen, Fehler schleichen sich trotzdem ein – und es wird sicher nicht der letzte sein. Der erste Punkt ist eine etwas ungenaue Formulierung/Bezeichnung oben genannter Terrassentür – hier können Kleinigkeiten entscheidend sein: Schiebetür ist eben doch nicht gleich Schiebetür. Das zweite Thema ist Vergesslichkeit: Wir wollen Fliesen im HAR/HWR, nur steht das nirgendwo. Nun ja, dafür wird es aller Vorrausicht keinen Fliesenspiegel in der Küche geben, so dass man hier wohl etwas verrechnen kann. Schauen wir mal.

Und dann war da noch das Abwasser – die Leitungen auf dem Grundstück habe ich bisher irgendwie ignoriert. Mal sehen, wie sich das am Ende lösen wird. Ich warte erstmal auf Antwort von THB und hoffe, dass das Wetter ab Oktober so gut ist wie heute vormittag …

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