Grundstückseinfahrt verlegen

LageplanWir haben uns heute wie angekündigt zu einem kurzen Treffen mit unserer Baufirma THB auf unserem Grundstück getroffen. Dabei haben wir auch gleich unseren Bauleiter Herrn Kloß kennengelernt. Das erste “Beschnuppern” verlief durchaus angenehm und lässt Gutes für die weitere Zusammenarbeit ahnen.

Ziel des Treffens war unter anderem das Festlegen von Lage und Höhe des Hauses, das fiel nicht schwer, nachdem wir uns gestern auf dem heimischen Wohnzimmertisch schon Gedanken dazu gemacht haben. Auf Grund des B-Plans müssen wir uns innerhalb des vorgegebenen Baufelds bewegen. Wo das Haus hinkommt, war damit schnell klar. Allerdings hatten wir so unsere Sorgen mit dem Stellplatz für’s Auto, den später unter Umständen auch mal ein Carport schmücken soll. Ursprünglich war die Idee, den Carport nördlich vom Gebäude an der existierenden Zufahrt anzuordnen. Dazu wollten wir das Gebäude etwas einrücken und den Carport 1-2m vor der Hauswand beginnen lassen, damit er bündig mit dem Beginn unserer Terrasse abschließt.

Ein kontrollierender Blick in den Bebauungsplan sagte mir dann aber folgendes:

Auf den Baugrundstücken darf der Bereich von der Grundstücksgrenze entlang öffentlicher Verkehrsflächen bis zur vorderen Gebäudekante der Hauptanlagen nicht mit Nebenanlagen im Sinne von § 14 BauNVO überbaut werden. Dies gilt nicht für Einfriedungen, Wege und Zufahrten, bauliche Anlagen bis zu einer Höhe von 1,00 m sowie bauliche Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche, durch die das Baugrundstück lediglich unterbaut wird.

Ein Anruf im Bauamt der Gemeinde bestätigte meine Interpretation, dass der Carport nicht “vor” dem Haus beginnen darf. Er muss eine Linie bilden oder dahinter liegen. Nun haben wir ein Eckgrundstück und somit zwei öffentliche Verkehrsflächen, die es zu beachten gilt.

Also habe ich heute bei der Gemeinde formlos eine Verlegung der Zufahrt beantragt, sie soll jetzt auf die südliche Straße wandern (siehe rote Änderungen im Lageplan oben) und uns somit die Möglichkeit der Grenzbebauung mit dem Carport offen lassen. So nutzen wir auch die “tote Ecke” dort etwas besser aus und der nördliche Teil des Grundstück bleibt uns für alle Gestaltungsmöglichkeiten offen.

Ich bin gespannt, wann und wie die Gemeinde reagieren wird.

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