Das Fundament wurde gegossen!

Leerrohre vor dem VerlegenGestern konnte ich nicht auf der Baustelle vorbeischauen, dafür habe ich es heute wieder geschafft.

Das ist der Stand der Dinge: Die Grasnarbe wurde abgefahren und die Erdarbeiten sind beendet. Der Graben für das Fundament wurde gestern begonnen und heute vormittag beendet. Unschön war, dass das Schnurgerüst heute früh kaputt war (zum Glück nur die Schnur) und dass wohl Hund und Herrchen unser Grundstück gestern abend unsicher gemacht haben. Da waren sogar (menschliche) Fußspuren im Graben! Augen rollendes Smiley Noch mehr Rohre ...Das ist wohl der Nachteil, wenn man keine Einfriedung keinen Zaun hat. Das müssen wir mal beobachten, es scheint so, dass wir gerade eine beliebte Gassi-Geh-Strecke bebauen.

Heute nachmittag kamen dann die Rohbauer und haben die Vorbereitungen für das Streifenfundament getroffen. Primär ging es wohl darum, die ganzen Leerrohre an den richtigen Stellen einzulassen. Kurze Zeit später kam dann auch der Beton und die Pumpe und es hat wirklich keine Stunde gedauert, bis zwei komplette Mischerladungen gleichmäßig im Graben verteilt waren. Respekt an die Leute, die den Beton Beton im Anflugbestellt haben: Da ist nichts übrig geblieben und beide LKWs waren komplett leer. Für mich als Laien ist schon erstaunlich, wieviel Volumen in einen solchen Graben passt …

Die Arbeiter haben natürlich auch den Fundamenterder (Ist nicht gleich Ringerder, oder?) verlegt und auch meine angelieferten Blitzschutzfahnen an den vier Hausecken angeschlossen. Ob wir wirklich mal eine Blitzschutzanlage installieren werden, steht in den Sternen, denn unser Bungalow wird in der nahen Nachbarschaft nicht die höchste Erhebung sein. Aber 40 EUR für die Fahnen sind sicherlich nicht fehlinvestiert.

Was fällt noch auf?

Der zukünftige EingangDer “Oh Gott, ist das winzig!”-Effekt hat schon eingesetzt. Ich bin ja noch halbwegs immun aber Kindermund tut bekanntlich Wahrheit kund: “Das soll euer Haus sein? Soooooooooooo klein???” Da bin ich ja mal gespannt, was erst passiert, wenn das Mauerwerk steht.

Betonen möchte ich auch, dass die bisherigen Jungs vor Ort durch die Bank sehr freundlich und kommunikativ waren und ein netter Small Talk immer willkommen schien. Jede Frage wurde beantwortet und für einen Kaffee war auch immer Zeit Zwinkerndes Smiley.

Fundamenterder und BlitzschutzfahneOb es morgen weiter geht, kann ich allerdings gerade nicht mit Sicherheit sagen. Aber da ich gleich früh sowieso nochmal kurz unterwegs bin, werde ich einen Abstecher zum Grundstück machen und mich überraschen lassen. Der nächste bautechnische Schritt ist jedenfalls die Bodenplatte.

Heute habe ich dann auch noch einen Termin mit dem Dachdecker ausgemacht. Dann fiel mir noch ein, dass ich auch mal mit dem Schornsteinfeger ein Schwätzchen halten wollte. So wie es aussieht, wird meine kommende Urlaubswoche jedenfalls nicht langweilig.

Wo wir gerade bei “Schwätzchen” sind: Ein erstes selbiges mit einem meiner zahlreichen, zukünftigen Nachbarn habe ich auch getätigt. Dabei gab es für beide Seiten Neues zu entdecken: Er wusste nichts von wasserdurchlässigen Wegen, Zitat B-Plan:

In den Baugebieten ist die Befestigung der Wege, Zufahrten und Stellplätze nur in wasser- und luftdurchlässigem Aufbau zulässig. Auch Wasser- und Luftdurchlässigkeit wesentlich mindernde Befestigungen wie Betonunterbau, Fugenverguß, Asphaltierungen und Betonierungen sind unzulässig.

Blick von WestenWas das genau für die Umsetzung (z.B. einer gepflasterten Auffahrt) bedeutet, ist mir auch noch nicht klar. Ich wiederum habe gelernt, dass im Baugebiet wohl nicht mehr als DSL2000 (oder war es doch 3000?) möglich ist.

Das wird hart.

Ganz hart.

Werde wohl doch mal bei EWEtel vorbeifahren und fragen, ob die eine angemessenere Bandbreite liefern könnten. Die Leitung soll angeblich in der Straße liegen.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr Rupis,

wir alte Hasen, die seit sieben Jahren im Haus und auf Schulden sitzen, wünschen Euch einen langen Atem bei Allem was mit dem Bau anfällt. Lasst Euch nicht entmutigen und verzweifelt nicht darüber welche Behörden sich bei Euch melden und abkassieren wollen. Mit der Zeit wird man gelassener und zeigt auch viel Stolz, wenn es geschafft ist. Wo befindet sich Euer Grundstück? Dies konnte ich bei den vielen Siten nicht herausfinden.

Tschüß von Frank und Grit

Mario Ruprecht hat gesagt…

Hi zusammen,

wir ziehen nicht so weit weg: Petershagen! :-)

Und danke für die guten Wünsche!

LG
Mario

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