News vom Schornsteinfeger

Ich habe es wirklich geschafft: Am vergangenen Freitag habe ich einen Termin bei unserem zuständigen Bezirksschornsteinfeger wahrgenommen. Es war ein kurzweiliges und nettes Gespräch und wir sind gemeinsam die Pläne durchgegangen.

Es gab nur eine Handvoll Anmerkungen:

  • Die Revisionsklappe des Schornsteins muss gedreht werden, sonst hat der gute Mann bei seiner Arbeit zu wenig Platz. Das Schlafzimmer mit seiner wahrscheinlich hellen Auslegware ist jetzt nicht so super geeignet, aber mit einer entsprechenden Abdeckung gibt es wohl auch nicht zuviel Dreck. Wir werden es sehen.
  • Fliesen im Wohnbereich, wo auch der Kaminofen stehen wird, haben ihn aus Brandschutzsicht erfreut.
  • Schornsteinhöhe erscheint auf den Plänen stimmig.
  • In der Ausführungsplanung sind keine Tritte zwischen Dachausstiegsfenster und Schornstein eingezeichnet. Wir sind aber beide zuversichtlich, dass sie am Ende dort sein werden, wo sie hingehören (Notiz an mich selbst!).
  • Unser Wunsch-Kaminofen Nibe Contura 560K passt leistungstechnisch gut in den Raum. Bei zu großer Ofenleistung hätte man ansonsten zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel das Kürzen der Zimmertür in Betracht ziehen müssen.
  • Da es kein raumluftunabhängiger Kaminofen ist und wir eine Dunstabzugshaube besitzen werden, darf letztere nur funktionieren, wenn genügend Zuluft garantiert ist oder der Ofen gerade nicht heizt. Wir werden das Problem vermutlich mit einem Magnetschalter am Küchenfenster angehen, so dass die Haube nur bei geöffnetem Fenster funktioniert. Muss ich aber noch mit Elektriker und dem Fensterbauer abklären. Die Alternativen wie Temperatur- oder Unterdrucksensor bzw. Umluft- statt Ablufthaube sind für mich nicht sonderlich attraktiv. Genau wie ein wirklich raumluftunabhängiger Kamin. Teilweise scheiden die Optionen schon aus Kostengründen aus.
  • Der Schornsteinfeger nimmt den Schornstein auch im Rohbau (also unverputzt) ab. Zumindest hier in Brandenburg, keine Ahnung, wie’s woanders aussieht. Danach kommt er noch zur Abnahme der Gasheizung sowie zur Abnahme des Kaminofens vor Inbetriebnahme.
  • Unser Schornstein von Wienerberger hat auch die Möglichkeit, dem Ofen Frischluft zuzuführen. Wollte ich so haben. Augen rollendes Smiley
    Neben zwei verschiedenen Kaminbauern war der Schornsteinfeger nun der Dritte im Bunde, der nichts von dieser Variante der Frischluftzufuhr hält. Es sieht also ganz danach aus, dass wir das Feature am Ende gar nicht nutzen und den Ofen konservativ und raumluftabhängig betreiben werden.

Morgen geht’s derweil zum Elektriker und zu einem Badberatungstermin bei Bär & Ollenroth. Zu letzteren habe ich schon sehr durchwachsene Meinungen gehört, vor allen Dingen weil das ein Großhändler ist und man dort als Endkunde keine Preise genannt bekommt. Direktes Feedback bei einem Wunschobjekt a la “Passt ins Budget, passt nicht ins Budget!” hätte ich allerdings schon gern.

Als letzte Handlung für heute habe ich gerade noch eine Mail mit ein paar Fragen an THB geschickt. Kurzes Feedback zu dem gestern bekannt gewordenen Problem(chen) gab es schon heute (Sonntag!). Das nenne ich mal eine Reaktionszeit! Zwinkerndes Smiley Respekt!

4 Kommentare:

Rainer hat gesagt…

Das Problem hatten wir bei unserem Badausstatter auch. Das ist schlicht eine Frechheit und so ein Beartungstermin ist für 'n Ar***. Mehrere Stunden sinnlos verplempert. http://goo.gl/0abM

Bestraft haben wir das mit einem Entzug jeglicher Extraleistungen. (Das Angebot belief sich auf mehr als 4.000 Euro). Leider hat die Sanitärfirma danach lustlos, unprofessionell und fehlerhaft gearbeit.

Mario Ruprecht hat gesagt…

Das sind ja schöne Aussichten. Der Termin gestern ist genauso abgelaufen, wie ich mir das gedacht habe. Der Frustfaktor bei meiner Frau war aber deutlich höher, ich habe nichts erwartet und nichts bekommen. Toll :-(

Rainer hat gesagt…

Ich habe großes Verständnis für deine Frau! Ich frage mich auch, ob diese Verkäufer auch im Supermark kaufen würden, wenn alle Preise abgedeckt sind.

Am Ende geht es nicht darum, dass die ihre Preise nicht kennen würden, sondern der Sanitärfritze je nach Kunde und Gefühl noch eine beliebige Marge draufschlagen kann. Abgesehen von den Installationskosten, müssten die Preise für die Sanitärojekte ganz leicht bepreisbar sein.

Das ist auch so eine furchtbar unsympathische Branche mit vermutlich exorbitanten Gewinnspannen.

Mario Ruprecht hat gesagt…

Ja, sehe ich auch so. Wie gerade im Artikel geschrieben, nannte man uns sogar Preise. Aber die Aussagekraft tendiert gegen Null.

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