Das Haus ist gerichtet!

Unser kleiner Richtkranz!Es ist vollbracht: Wir haben gestern unser Richtfest gefeiert!

Das Wetter in dieser Woche hat nichts Gutes verheißen, aber wir hatten insgesamt Glück – es hätte weitaus schlimmer kommen können. Schließlich ist November und das Tief “Carmen” hat für eine Sturmwarnung im Landkreis gesorgt. Am Vormittag schien sogar streckenweise die Sonne, aber gegen Mittag wurde es immer windiger und auch regnerischer, so dass sich unsere Vorfreude in Grenzen hielt.

Wir hatten unser Richtfest für 15 Uhr angesetzt und natürlich auch die Gäste zu diesem Zeitpunkt eingeladen. Haus plus DachstuhlZehn vor drei standen wir allerdings zusammen mit den Bauarbeitern fast alleine auf der Baustelle und befürchteten schon geplante Abwesenheit. Aber pünktlich zum Richtspruch unserer sächsischen Zimmerleute waren dann doch viele, viele gekommen und dafür möchten wir hiermit noch einmal ganz herzlich “Danke!” sagen.

Unser Dank gilt nicht nur den zahlreich erschienenen Verwandten und Freunden sondern insbesondere auch den Handwerkern: In dieser Woche war richtig Betrieb auf der Baustelle, denn neben den Rohbauern waren sowohl die Zimmerleute und auch ein kleiner Teil der Dachdecker anwesend und haben die Chance genutzt, mit uns zu feiern. Die erste UnterspannbahnNatürlich auch ein Dankeschön an THB und insbesondere Herrn Lohmer, der uns noch kurzfristig mit zwei Bierzeltgarnituren unter die Arme griff. Es gab viele Präsente, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre und auch der ein oder andere (nette) Nachbar hat die Zeit gefunden, uns zu gratulieren – auch hier nochmal DANKE! Insgesamt war es aber viel zu wenig Zeit, um mit allen ausführlich zu quasseln, das müssen wir dann alles bei Gelegenheit nachholen.

Essentechnisch haben wir selbst gekochte Soljanka sowie Kartoffelsalat & Würstchen und belegte Brötchen angeboten. Von der Soljanka hätten wir wahrscheinlich noch einen Topf mehr kochen können – bei der Witterung war eine warme Suppe einfach willkommen.

Bauherr beim "Nageln"Wie oben schon kurz erwähnt, hat man die Bauherrschaft nicht aus der Pflicht entlassen, auf’s Dach zu steigen und dort den sprichwörtlichen letzten Nagel einzuschlagen. Was gegen diesen Brauch spricht, sind vier linke Hände, eine doppelte Portion Höhenangst, Sturmböen, ein Riesennagel und eine Axt (!) als Schlagwerkzeug. Ja, eine Axt!

Zum Glück waren die Zimmerleute nicht zu streng mit uns, so dass wie nach getanem Werk noch vor der Dämmerung wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Ein erhebenes Gefühl war es allemal und eine gute Party erst recht! Wir haben heute mal durchgezählt und sind in Spitzenzeiten auf fast 40 Erwachsene und gut 10 Kinder gekommen!

Der dicke Teddy beim gefährlichen Abstieg

Die Dachdeckerei FeSch hat übrigens bei Sturm und Regen gestern noch schnell ein paar Meter der Unterspannbahn über dem künftigen Wohnzimmer befestigt, so dass die dort aufgestellten Sitzmöglichkeiten trocken blieben.

Heute (Samstag!) bei fast durchgängigem Regen waren gleich 7 Männer auf der Baustelle, um das Dach schnellstmöglich dicht zu bekommen und wie wir heute Abend erkennen konnten, hat man das auch erfolgreich geschafft. Selbst der Dachkasten auf der Terrassenseite ist  auch schon fertig. Momentan geht’s wirklich zügig voran.

Jetzt gilt es natürlich, so schnell wie möglich die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bekommen, so dass wir morgen mal mit Besen bewaffnet auf die Baustelle ziehen werden, um unseren “Innenpool” nach draußen zu befördern.

Ihr seht: Langweilig ist uns nicht! Zwinkerndes Smiley

2 Kommentare:

Frank hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch!
Ich wünsch Euch viel Glück und Erfolg mit dem weiteren Hausbau.
Ich hoffe für Netti, dass der Mann mit der Mütze dort nicht weiter zum Einsatz kommt... :-)

Mario Ruprecht hat gesagt…

Dank Dir. Der Typ mit der Mütze versucht, so wenig Schaden wie möglich anzurichten xD

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