Sisyphus lässt grüßen …

VorherDas Wetter in Ostbrandenburg war heute herrlich, da gibt es nichts dran zu meckern. Strahlender Sonnenschein und locker über 16°C haben uns kurzerhand auf unser Grundstück gelockt. Wir mussten noch den letzten Rest vom SchützenRichtfest beseitigen und nachdem gestern unser Dach abgedichtet wurde, wollten wir gleich noch soviel Wasser wie möglich aus dem Haus befördern.

Und die Arbeit erschien uns recht schnell als ein Werk, das auch Sisyphus gut zu Gesicht gestanden hätte: NachherIm Laufe der letzten Wochen hat es hier fast jeden Tag geregnet und das Wasser konnte auf Grund des wachsenden Mauerwerks auch kaum noch ablaufen. Somit würde ich mal schätzen, dass sich im Schnitt 1cm Wasser pro Raum angestaut hat – in einigen mehr, in anderen weniger. Klingt ja erstmal nicht soviel, aber es ist viel. Zu viel. Ein Wassereimer je Quadratmeter, falls mich meine Mathekenntnisse nicht im Stich lassen.

Jedenfalls haben wir drei Stunden lang gefegt und geschwitzt, ein tapferer Besen hat die Tortur nicht heil überstanden. Sein verfrühtes Ableben hat mir im Nachgang Rückenschmerzen beschert aber nach einer gefühlten Ewigkeit sah es im Haus schon Eine verdiente Pause ...nicht mehr so feucht aus wie in einer finnischen Sauna.

Allerdings hat sich herausgestellt, dass in der untersten Steinreihe noch eine Menge Wasser drin sein muss, denn schon bereinigte Feuchtgebiete haben sich sukzessive wieder etwas gefüllt. Also haben wir einige Räume gleich mehrfach bearbeitet – den Spaß möchte man sich ja nicht entgehen lassen. Sarkastisches Smiley

Mit dem Endergebnis sind wir im Großen und Ganzen zufrieden, jedenfalls kann es ab jetzt nur noch trockener werden. Und Nettes Investment in schicke Gummistiefel hat sich auch bezahlt gemacht …

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