Wenig neues …

… gibt es zu vermelden, aber ich fasse mal trotzdem die überschaubaren Ereignisse zusammen. Ich war gestern gemeinsam mit unserem SV auf der Baustelle, denn THB hatte die Innenputzer angekündigt. Die waren auch wirklich da und haben angefangen, die Anputzleisten anzubringen.

Die von THB gestellten Heizkörper waren in der Lage, das Haus dank der eingebrachten Dämmung und trotz der anhaltenden Minustemperaturen draußen bei ca. 7-9°C Raumtemperatur zu halten. Auch die Wandtemperaturen liegen bislang im akzeptablen Bereich aber die unterste Steinreihe (bis zur Sperrschicht) ist unüberschaubar und auch messbar feucht. Da muss letztendlich THB entscheiden, ob das zu Problemen mit dem Putz führen kann oder nicht – wir lassen uns überraschen.

Ärgerlich ist jedenfalls, dass die Fensterbauer die durch uns (und auch THB) angezeigten Mängel nicht vollständig behoben haben, obwohl dies eine Voraussetzung für das Verputzen darstellt – und das obwohl jetzt schon mehrfach nachgearbeitet wurde. Das Ergebnis und Stückwerk macht auch auf einen Laien wie mich keinen guten Eindruck, teilweise wurde Offensichtliches übersehen.

Unser Dachdecker kam auch noch auf die Baustelle, allerdings musste ich zu dem Zeitpunkt schon wieder los, so dass nicht mehr als ein kurzer Wortwechsel drin war. Die Dacharbeiten sind im Großen und Ganzen abgeschlossen, es gibt ein paar kleinere Dinge, die man sich im Frühjahr bei besserem Wetter nochmal anschauen muss. Eine Sache ist mir allerdings bitter aufgestoßen: Wir haben als Mehrleistung die Verkleidung der Stirnseite des Dachkastens mit Schiefer beauftragt. Das wurde auch umgesetzt aber das Ergebnis haut mich nicht vom Hocker. Mir ist nicht ganz klar, warum es so umgesetzt wurde, wie es umgesetzt wurde aber im Endergebnis hat man den Eindruck, man sieht fast mehr vom Lüftungsgitter als vom Schiefer. Der Schiefer ist einfach zu kurz, wir hatten uns gedacht, dass das Lüftungsgitter zum Großteil durch die Dachrinne abgedeckt wird aber dies ist derzeit nicht der Fall.

Optisch so ein bissel wie gewollt und nicht gekonnt, auch wenn’s fachlich wohl nicht zu bemängeln ist. Frustrierend wird’s dann, wenn man zusätzliches Geld in die Hand nimmt, um am Ende ein Ergebnis zu haben, mit dem man nicht zufrieden ist. Wir haben unsere Dachdecker allerdings als sehr freundliche und gesprächsbereite Handwerker kennengelernt – ich hoffe mal, dass wir hier eine Einigung finden. So sollte es jedenfalls nicht bleiben.

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