Mühsam ist es …

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Letzte Woche war ich in der Lage, die voraussichtlichen Anschlusskosten etwas genauer zu erfassen:

Die Zahlen liegen jetzt hier also vor und sind sogar etwas günstiger als gedacht, da der Schmutzwasseranschluss anders berechnet wird als ich mir das im stillen Kämmerlein ausgerechnet habe.

Lageplan-Skizze (eine Idee ;-))Ansonsten waren wir sehr gespannt auf einen ersten Grundrissentwurf, den wir in der vergangenen Woche mit einer Baufirma zusammen skizziert hatten. Ich war auch beim ersten Anblick des “richtig” gezeichneten Grundrisses hellauf begeistert, aber nachdem man jetzt eine Nacht drüber geschlafen hat, fallen doch mehrere Ecken und Kanten auf.

Da ist also noch lange nicht das letzte Wort gesprochen und das war sicherlich auch nicht zu erwarten. Auf der anderen Seite ist es besonders frustrierend, wenn man sich auf etwas freut, was dann doch nicht so ideal daherkommt wie erhofft.

Am Ende wird man irgendwie Kompromisse machen müssen (und dabei meine ich jetzt nicht auf die Ausstattung sondern ganz auf den Grundriss bezogen).

Hier mal als Merkzettel die bisherigen Anforderungen an den Grundriss, die sich auch etwas genauer formulieren lassen als am Anfang (zur Erinnerung: es soll ein Bungalow werden):

  • (Winkel-)Bungalow
  • 4 Räume (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Kinderzimmer)
  • Schlafzimmer und Kinderzimmer nicht unbedingt nebeneinander
  • geschlossene Küche
  • Kaminvorbereitung
  • HWR/HAR nicht zu klein (Trockner, Waschmaschine, etc.)
  • Gäste-WC inkl. Dusche

Dinge, die durch das Grundstück vorgegeben werden.

  • Eckgrundstück, 20mx45m
  • 3 Seiten unbebaut: Süden (20m Straße), Osten (45m Straße), Norden (20m Wiese)
  • ziemlich genau Nord/Süd-Ausrichtung
  • Zugang von Osten aus (lange Grundstücksseite)
  • Terrasse (und damit der Winkel) in Nord/West-Ausrichtung
  • Anschlusszuführung von Osten
  • Baufeld laut B-Plan

Auch ‘ne interessante Frage ist die nach der Stellfläche für den PKW, parallel zur Oststraße? Direkt am Haus wäre auch doof, wenn die Terrasse Richtung Nord/Westen geht.


Grunderwerbsteuer: Widerspruch eingelegt

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Einspruch, euer Ehren!

Ich habe neulich geschrieben, dass wir unsere Steuerbescheide (Grunderwerbsteuer) bekommen haben. Die Zahlung wird heute noch erfolgen, wir wollen ja die Eintragung ins Grundbuch nicht sinnlos verzögern.

Aber noch etwas wird dann morgen in die Post gehen: Unser Einspruch gegen die beiden Bescheide:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Gegen den oben genannten Steuerbescheid erhebe ich hiermit

Einspruch.

Begründung:

Am Bundesfinanzhof ist derzeit ein Verfahren anhängig, in dem die Verfassungsmäßigkeit der Grunderwerbsteuer für den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie angezweifelt wird (Az. II R 4/09).

Auf Grund dieses Verfahrens erfolgt die Zahlung der Steuer unter Vorbehalt.

Keine Ahnung, ob das so richtig formuliert ist, aber irgendwie müssen sie ja dann mal reagieren. Hintergrund des Einspruchs ist das oben erwähnte Verfahren am Bundesfinanzhof. Da hatte jemand per Revision bis dorthin geklagt, da die Erhöhung der Grunderwerbsteuer nicht mit dem Wegfall der Eigenheimzulage zu vereinbaren sei.

Im Streitfall hatte ein Ehepaar im Jahr 2007 eine Immobilie erworben und sich gegen den anschließend ergangenen Grunderwerbsteuerbescheid in Höhe von etwa 12.000 Euro gewehrt. Im erfolglosen Einspruchsverfahren und dem anschließendem Klageverfahren beantragten sie, die Grunderwerbsteuer nur in Höhe von 2 Prozent der Bemessungsgrundlage festzusetzen. Zur Begründung verwiesen sie auf den Wegfall der Eigenheimzulage zum 1. Januar 2006, wodurch die Grunderwerbsbesteuerung für ein selbstgenutztes Eigenheim in eine Schieflage geraten sei. Die Belastung sei nicht mehr verfassungsgemäß.

(Quelle: Gresel & Muff)

Viel Hoffnung habe ich ja nicht, aber mit dem Einspruch hält man sich zumindest die Chance offen, falls der BFH dem Kläger in der Argumentation folgt.


Nebenkosten ermitteln …

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Was haben wir bisher gelernt?

Die Baufirmen geben einem ein Preis. Zu dem Preis gibt’s ein mehr oder minder fertiges Haus. Soweit, so klar.

Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Die im ersten Moment besser beleuchtete, denn hier kann man zumindest probieren, die Leistungen der Firmen miteinander zu vergleichen. Auch kein leichter Job.

Aber die andere Seite ist zweifelsohne ebenso interessant und im Augenblick für uns noch sehr schwammig. Ich meine die Nebenkosten, wobei ich den Begriff hier mal etwas weiter fassen will. Diese Nebenkosten machen einen erheblichen Unsicherheitsfaktor in der Finanzierung aus, deshalb werden wir uns in nächster Zeit daran machen, die einzelnen Punkte mit Werten zu hinterlegen. Ich bin gespannt, wie genau uns das im Vorfeld wirklich gelingen wird.

  • Vermessungskosten
  • Bodengutachten (falls das bestehende nicht ausreicht)
  • zusätzliche Bodenarbeiten/Aushub abfahren (je nachdem, was bei Firma XYZ schon inklusive ist)
  • Baugenehmigung
  • Prüfstatiker (in Brandenburg vorgeschrieben *grummel*)
  • Anschlusskosten (hier habe ich besonders in Bezug auf Abwasser noch ein ganz ungutes Gefühl)
  • Baustrom/Bauwasser (falls erforderlich und nicht durch Firma gestellt)
  • Malerarbeiten/Bodenbeläge (wiederum je nach Inklusivleistung)
  • privater Berater/Gutachter (ich tendiere dazu)

Dann gibt’s da noch ein paar Sachen, die indirekt mit dem Haus zu tun haben, aber sich auch nicht auf ewig verdrängen lassen und genug Potential besitzen, um ‘ne Finanzierung zu sprengen:

  • Terrasse
  • Wege
  • Carport bzw. Garage
  • Einfriedung (da wird mir jetzt schon schlecht, wenn ich daran denke)
  • Regenwasser: auffangen/nutzen?

Was fehlt denn noch? Denn da fehlt bestimmt noch was, ich bin mir sicher …

Update:

  • Küche
  • Satelliten-Anlage


Steuern sind fällig

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Grunderwerbsteuer Und leider nicht die vermutlich vernachlässigbare Grundsteuer, sondern der absehbare große Posten:

Gestern kamen zwei Schreiben vom Finanzamt, eins an mich, eins an Nette. Der Inhalt war identisch, jeder der Ehepartner hat gefälligst seinen 50%-Anteil der Grunderwerbsteuer (ohne zusätzliches “s”!) zu zahlen.

Naja, man kann ja rechnen, 3,5% von der Kaufsumme ergeben die Steuern. Offensichtlich gab es in der Vergangenheit bei einigen Steuerzahlern Missverständnisse, so dass explizit im Schreiben erwähnt wird, dass man beide Bescheide bezahlen muss.

Wenn man es nicht macht, kommt man nicht ins Grundbuch – dafür muss nämlich eine steuerliche Unbedenklichkeit bescheinigt werden und das ist ohne Zahlung ganz klar nicht der Fall.

Also das ist definitiv die teuerste Woche bisher, denn der Kaufpreis war auch fällig, das entsprechende Schreiben vom Notar kam am Mittwoch. Jetzt haben wir 14 Tage Zeit zu zahlen, unser Eigenanteil sollte auch schon auf dem Verkäuferkonto eingegangen sein. Zeitgleich ging der Zahlungsabruf an die Bank, ich werde am Montag mal anrufen, ob bei denen jetzt alles klar geht, so dass wir die Zahlungsfrist wirklich einhalten können.

Ich fühle mich gerade so arm, hehe!


Die Grundriss-Frage

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Wie hatten diese Woche ein nettes Gespräch mit ECO System Haus, einer der Kontakte, die wir auf der Messe geschlossen haben. Unser Eindruck: freundlich, professionell und offen. Auch offen in der Kommunikation, was nicht im Inklusivpreis enthalten ist.

Mal sehen, wie sich die noch ausstehenden Mitbewerber so schlagen, ich werde probieren, noch für das kommende Wochenende einen Termin zu machen. So langsam soll/muss es ja mal voran gehen.

In der Regel sind die vorgeschlagenen Grundrisse in Grenzen anpassbar, das ist soweit die gute Nachricht und gilt wohl für fast alle Baufirmen. Die schlechte Nachricht ist, dass ich einfach noch nicht den Grundriss gefunden habe, der mich wirklich umhaut.

Die Frage Winkelbungalow oder “normaler” stellt sich schon allein deswegen noch, weil ich beim Winkel immer das (vermutlich unsinnige?) Gefühl habe, Raum zu verschenken. Zudem ist mir noch nicht klar, an welche Ecke des Hauses wir den Winkel packen sollten (Grundstück ist fast in einer Nord/Süd-Ausrichtung!).

Erschwerend kommt hinzu, dass wir bei einigen Firmen jetzt auch über Bungalows gestolpert sind, die ein Zimmer in die obere Etage packen, geht dann so ein bissel in den toskanischen Stil …

Manchmal frage ich mich, ob ich zu wenig räumliches Vorstellungsvermögen habe! Letztendlich werden wir uns flächenmäßig locker verdoppeln zu dem, was wir momentan in unserer Mini-Mietwohnung haben – aber man hat auch neue Ansprüche, so dass Platz (zumindest auf Papier) dann doch teilweise knapp aussieht.

Und wo packt man den Carport oder die Garage hin? Schließlich gilt es bei allen Ideen, den B-Plan und dessen Beschränkungen einzuhalten.

Ihr seht schon, ich bin noch nicht damit zufrieden, dass ich abgesehen von ein paar Basisdaten nicht so wirklich eine feste Vorstellung von Raumaufteilung sowie Platzierung auf dem Grundstück habe. Da muss man wohl nochmal “brainstormen” …


Post von der Landesjustizkasse …

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… und dann auch nur an meine Frau gerichtet. Da fragt man sich schon, nach welchen Kriterien die ganzen Behörden und Verwaltungen die Adressen auf ihre Briefe pappen.

Naja, letztendlich war’s wieder eine Rechnung – für Auflassung und Grundschuld. Musste ja kommen, aber irgendwie wär’ ich nie auf diesen Absender gekommen, da bleibt dem redlichen Bürger schon mal kurz das Herz stehen, zumindest wenn er nix mit der Justiz am Hut hat.

Und sonst so? Wir hatten einen Finanzierungsberater hier, war ein nettes und kurzweiliges Gespräch obwohl wir im November irgendwie einen schlechten Start erwischt hatten. Kommende Woche gibt es die nächste Session mit zwei Beispielfinanzierungen, wir sind schon mal gespannt.

Die nächste Baufirma wird auch in der kommenden Woche vorstellig, das ist das erste Gespräch als Ergebnis der Messe. Auch hier: die Spannung steigt!