Bilder vom Grundstück

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Bisher sind hier nicht allzu viele Bilder erschienen. Grund dafür: Es gab keine.

Ein unbebautes Grundstück ist jetzt nicht so spannend, da ich aber zu Archivzwecken doch welche geschossen habe als der Schnee endlich weg war, stelle ich ein paar davon hier mal mehr oder minder unkommentiert online.

Trinkwasser und Abwasser

Östliche Grundstücksgrenze mit Mulde und Einfahrt

Vordere Grundstücksbegrenzung (Parzellierung)

Kanal?

Ausblick nach "hinten" / Norden

Ausblick vom hinteren Grundstück Richtung Westen

Auffahrt, Blickrichtung Süden

Auffahrt

Mal sehen, wann es hier auch Bilder mit Bauarbeiten geben wird Tongue out


Ein anstrengendes Wochenende …

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… klingt aus.

Am Freitag waren wir in Neuruppin, um uns mit Herrn Kleyer zu treffen. Es war eine lange (aber kurzweilige), interessante und sehr lehrreiche Zusammenkunft, die bis in den späten Abend andauerte.

Herr Kleyer wird uns ab jetzt beratend zur Seite stehen: Wie heißt es doch so schön? Wenn Du keine Ahnung hast, dann einfach mal die Fresse halten Fachwissen besorgen. Und genau das haben wir getan, nun steht uns also ein fachlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der uns nicht nur während des Baus sondern auch schon im Vorfeld bei der  Entscheidungsfindung (Was, wie, mit wem?) unterstützen wird. Ich glaube, es geht nicht ohne – dafür empfinde ich die Materie einfach als zu komplex. Dies in Verbindung mit meinem wachsenden Misstrauen, erfordert einen neutralen und ruhigen Punkt und wir glauben, ihn gefunden zu haben.

Mir hat jedenfalls am Freitag der Kopf von den ganzen Infos geraucht. Ziel des Gesprächs war unter anderem die Durchsprache eines Vertragsentwurfs und einer Bauleistungsbeschreibung einer unserer im Moment favorisierten Baufirma. Ich habe da so etliche Dinge drin entdeckt, die mir nicht gefielen: zu schwammig formuliert oder gleich gar nicht erwähnt. Und ich lag damit nicht so falsch. Es kann also auch frustrierend sein, wenn man Recht bekommt.

Am Samstag hatten wir dann noch einen anderen Termin: Ein Finanzierungsgespräch, um leicht geänderte Rahmenbedingungen (Bausumme) zu diskutieren. Auch hier werden wir sicherlich noch etliche Runden benötigen, aber das ist normal, denke ich.

Etwas Sorgen macht mir derzeit die Bodenbeschaffenheit unseres Grundstücks. Es gibt eine zentral im Baufeld getätigte Bohrung mit Gutachten, die der Verkäufer machen ließ. Diese lässt darauf schließen, dass hier vielleicht mehr Aufwand in die Bodenvorbereitung gesteckt werden muss als in den meisten Baubeschreibungen dafür vorgesehen ist. Das bedeutet Mehrkosten, die wir solange nicht quantifizieren können bis es eine genauere Untersuchung gibt. Und die macht erst Sinn, wenn man weiß, wo das Haus denn sein Fundament haben wird. Geht also erst, wenn man auf der Schiene “Was, wie, mit wem?” weitergekommen ist. Hier hilft mir meine Projektmanager-Vergangenheit doch noch ein bissel! ;)

Aber gut, wenn’s einfach wäre, würde es ja jeder machen …


BAFA-Fördermittel für 2010 ausgeschöpft?

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Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, vergibt ja Fördermittel für den Einsatz von regenerativen Energien. Und eieiei, was schreibt denn die Süddeutsche Zeitung zu diesem Thema?

Der Bund hat kein Geld mehr für die weitere Förderung von Solarkollektoren, Holzpelletheizungen und Wärmepumpen. Nachdem der entsprechende Haushaltstitel gekürzt wurde, stünden für neue Förderanträge keine Mittel mehr zur Verfügung, heißt es in einem Vermerk des Bundesumweltministeriums.

(Quelle: SZ vom 26.3.2010)

Nicht gut, aber gut es zu wissen. Ich glaube zwar, dass man da wohl bald wieder Töpfe öffnen wird aber man sollte die Förderungen, die gerne gleich in den Angeboten von Heizungsbauern etc. verrechnet werden, einfach mal links liegen lassen: Wenn es Geld gibt, ist es schön und gut – aber man sollte nur das Geld irgendwo einrechnen, wo man 100% sicher sein kann, es dann auch zu haben …


1. Strausberger Energiemesse

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Als Ankündigung und gleichzeitig als Erinnerung an mich selbst:

Am 8. und 9. Mai 2010 wird auf dem Strausberger Flughafen (Ja, hier gibt’s sowas!) die erste Strausberger Energiemesse stattfinden!

Im Hangar sowie auf den Freiflächen des Strausberger Flugplatzes präsentieren 40 bis 50 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen rund um regenerative, effiziente und zukunftsorientierte Energien. Anbieter der verschiedensten Branchen haben somit erstmalig die Gelegenheit, im Rahmen einer Messe mit potenziellen Kunden aus Strausberg und Umgebung ins Gespräch zu kommen, Netzwerke zu knüpfen und sich mit Fachleuten auszutauschen.

Ein Ausstellerverzeichnis wird es erst ab 12. April geben, deswegen einfach die offizielle Webseite im Auge behalten:

http://www.strausberger-energiemesse.de

Besuchermangel müssen die Veranstalter sicherlich nicht fürchten, schließlich findet zeitgleich das Flugplatzfest inklusive Kunstflugshows statt. Ich lasse mich überraschen.


Kopplung des Gaspreises an Ölpreis rechtswidrig

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Der Bundesgerichtshof hat mal wieder eine Entscheidung gefällt, unsere obersten Richter sind fleißig:

Der Bundesgerichtshof hat heute in zwei Fällen entschieden, dass Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderkundenverträgen, die den Arbeitspreis für Erdgas allein an die Entwicklung des Preises für extra leichtes Heizöl ("HEL") binden, die Kunden unangemessen benachteiligen und deshalb nicht Grundlage einer Preisanpassung sein können.

(Quelle, Urteil vom 24. März 2010 - VIII ZR 178/08)

Aus meiner Sicht eine gute Entscheidung, deren Auswirkung ich aber noch nicht absehen kann. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, ist doch die Entscheidung für oder wider Gas bei uns bisher noch nicht getroffen …


Intelligente Stromzähler?

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Wer seit Jahresbeginn neu baut, der bekommt anstelle der guten alten Drehstromzähler in der Regel einen sogenannten intelligenten Stromzähler (auch Smart Meter genannt) ins Haus.

Ich bin ja anfällig für jede Art von technischer Spielerei und angeblich sollen die neuen Bestien im HWR/HAR dazu beitragen, Strom zu sparen.

Aber was nützt mir der eingesparte Betrag bei den Stromkosten, wenn der Netzbetreiber bei Einsatz von Smart Metering mir dann doch wieder in die Tasche greift – entweder durch hohe Einbaukosten oder eine monatliche “Miete” für das Gerät?

Wobei unser lokaler Anbieter E.ON edis dazu folgendes schreibt:

*Elektronischer Basiszähler

Der Gesetzgeber hat im § 21 EnWG die Anforderung gestellt, dass Zähler ab dem 1. Januar 2010 den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungs zeit widerspiegeln sollen. Ab dem 1. Januar 2010 werden im Netzgebiet der E.ON edis AG elektronische Basiszähler eingesetzt.
Der Einbau der elektronischen Basiszähler bei Neubau und Sanierung1 ab dem 01. Januar 2010 erfolgt ohne Mehrkosten.

Na, da bin ich ja mal gespannt, denn ansonsten findet man nichts über diese Geräte (und eventuelle Zusatzoptionen/preise) auf deren Webseite …

Diese Stromzähler kann man meistens auch über Schnittstellen abfragen und sich damit eine sehr genaue Kurve des täglichen Stromverbrauchs anzeigen lassen – das sensibilisiert den Kunden und allein darauf scheint die Einsparung zurückzuführen sein. An sich eine gute Idee aber Test.de wirft hier nicht zu Unrecht die Frage auf, ob der Kunde nicht erneut ein Stück gläserner wird?


Leichter Frust macht sich breit …

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Eigentlich war es vorauszusehen, aber wenn einen die ganze Härte der ungeschönten (?) Preise trifft, dann ist man doch frustriert.

Wir hatten heute erneut ein Gespräch mit einer Baufirma geführt und wir haben jetzt den insgesamt vierten Preis zu unserer Hausidee gesehen. Die gute Nachricht: Alle Kandidaten liegen nicht allzu weit auseinander! Die schlechte: Es ist teurer als ich dachte.

Nun bestimmen natürlich die Wünsche den Preis, aber von einigen Extrawürsten wie Bussystem habe ich mich ja schon vor einiger Zeit gedanklich verabschiedet. Trotzdem bleibt das flaue Gefühl im Magen, dass die Gesamtkosten inklusive der Teilfinanzierung des Grundstücks hart ans Limit gehen könnten. Und das wollte ich eigentlich vermeiden.

Und was ist die Alternative?

Abstriche beim Bauvolumen? Ich denke nicht, dass wir einen Palast planen. Das Leben besteht aus Kompromissen, aber man möchte auch nicht den Rest des selbigen in einem Riesen-Kompromiss verbringen (meinen Ehe mal ausgeklammert ;-)).

Na mal sehen, was unser Finanzmensch bei Gelegenheit dazu sagt …


Antwort auf den Einspruch zur Grunderwerbsteuer

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Wie vor meinem Urlaub geschrieben, hatten wir ja Einspruch gegen unsere Grunderwerbsteuerbescheide eingelegt.

Das Finanzamt hat den Eingang des Schreibens bestätigt – und zwar mit folgenden Worten:

Sehr geehrter Herr Ruprecht,

die Ihrem Einspruch zu Grunde liegende streitige Rechtsfrage wird in einem beim Bundesfinanzhof anhängigen Verfahren (Musterprozess, Aktenzeichen 11 R 4/09) geprüft

Insofern ruht daher der von Ihnen eingelegte Rechtsbehelf kraft Gesetzes gemäß § 363 Abs. 2 Satz 2 AO.

Sie können jederzeit beantragen, das Einspruchsverfahren fortzusetzen (§ 363 Abs. 2 Satz 4 AO). Ich weise Sie jedoch darauf hin, dass im Falle eines Fortsetzungsantrages vor Ergehen der Entscheidung in dem oben genannten Musterverfahren ggf. eine für Sie günstige Entscheidung nicht mehr berücksichtigt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ich frage jetzt mal ganz unvoreingenommen: Was will der Dichter uns damit sagen?

Meine Interpretation: Ich muss nichts machen, das Einspruchverfahren ruht bis der BFH ein Urteil gefällt hat. Aber so ganz eingängig ist das Beamtendeutsch nicht, oder?