Schwer frustriert!

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Das fasst die augenblickliche Stimmung ganz gut zusammen. Es ist mal wieder einer dieser Tage …

Heute kam ein bereits erwartetes Angebot für unser geplantes Bauvorhaben von einer Firma, die ich definitiv in die engere Wahl aufgenommen habe. Allerdings ist das “rechts unten” (auch als Preis bekannt) soweit weg von dem, was ich bisher schon als grenzwertig erachte, dass damit wohl wieder ein Kandidat dahinzieht …

Oh Mann!

Schon klar, ich muss immer darauf achten, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, aber das klappt langsam besser. Frustrierend ist es allemal. Momentan bleiben damit also nur noch zwei Kandidaten in der engeren Wahl und beide haben ihre Schwächen (allerdings auch Stärken).

Ich gebe es zu, ich habe langsam keine Lust mehr. Und ich frage mich ernsthaft, ob ich was falsch mache: Wie konnten andere Leute/Bekannte so preiswert (billig?) bauen? Vielleicht doch weg vom Bungalow? Ist das soviel teurer? Bin genervt …

(Zum Glück war das bisher immer nur ein temporäres Gefühl!)


Ihre Anzeige läuft aus!

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Immowelt-AnzeigeIch hatte heute folgende, links zu sehende Email im Briefkasten.

Das erinnerte mich wieder schlagartig daran, dass ich vor einem halben Jahr während der verzweifelten Grundstückssuche mich schlussendlich auch für eine Such-Anzeige bei Immowelt entschieden habe.

Zum Glück wurden wir ja dann anderweitig fündig und auch relativ schnell handelseinig, so dass wir im Januar 2010 den Kaufvertrag unterschrieben haben.

(Wann kommt eigentlich die Grundbucheintragung?)

Erschreckend finde ich aber, dass sich auf die Anzeige nicht ein einziger Makler oder sonstwer gemeldet hat, hier nochmal der Text:

Ingenieursfamilie sucht ein Baugrundstück an der S-Bahn-Strecke S5 zwischen Strausberg und Hoppegarten/Birkenstein zur Errichtung eines Bungalows.
Bedingungen:
- S-Bahn (S5) fußläufig zu erreichen (kleiner 15min)
- kürzeste Grundstücksseite mind. 21m
- beräumt (kurzfristig bebaubar)
- bebaubare Fläche mind. 14m x 13m
- voll erschlossen

Mein Fazit: Die Investition in eine Anzeige kann man sich offenbar sparen, die liest wohl keiner. Oder meine Anforderungen waren augenscheinlich zu restriktiv, obwohl ich weder Grundstücksgröße noch Preis eingeschränkt habe.

Keine einzige Rückmeldung.

Mannmannmann.

Aber was soll’s, der Teil der “Baustory” liegt zum Glück hinter uns!


Deswegen …

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… wollen wir ein Haus im sogenannten Bungalow-Stil.

Nun gut, nicht nur. Aber das wäre ein guter Grund, oder? Tongue out


Da weiß man ja gleich, …

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… mit wem man sein Haus vielleicht nicht bauen sollte. Obwohl, denn man liest ja immer nur eine Seite …

Doch knapp 16 Monate später ist Gensch ernüchtert: "Wir haben unser Haus immer noch nicht, dafür 155.000 Euro Schulden und einen Riesenärger." Die 29-jährige Berlinerin klagt an: "Die Baufirma Privileg vertröstet uns immer wieder und betreibt eine Verzögerungsstrategie." Obwohl die Familie seit August 2009 alle Bauherrenleistungen erfüllt hat - sprich Grundstück gekauft, Bodengutachten erstellen und Statik prüfen lassen -, sei der Bau nach wie vor im Anfangsstadium.

(Quelle: Das Albtraumhaus, Spiegel)

Nun ja, man kennt ja den Vertrag nicht aber ich könnte mir vorstellen, dass eben wirklich nur das Haus im Gewinn enthalten war. Also erst noch ein Grundstück kaufen, dann die ganzen Baunebenkosten usw.und die mussten die “Statik prüfen lassen”? Selber? Hmm.

155kEUR Schulden ohne Haus sind natürlich trotzdem eine Menge, scheint ja ziemlich hohe Quadratmeterpreise in Dallgow-Döberitz zu geben?!? Hier gibt’s ‘ne alte Tabelle mit Bodenrichtwerten: bei ca. 65 EUR/m² bekommt man für 100k schon ein ordentliches Stück Land. Respekt.

Nun ja.