Baufreigabe und weitere Planung

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BaufreigabeEs gibt ein paar Neuigkeiten nachdem es hier ein bissel ruhiger war.

Die Baufreigabe ist da! Das ist sozusagen das Ergebnis unseres Bauanzeigeverfahrens. Lauf offiziellem Bescheid hat man die angegebene und gesetzlich vorgeschriebene Zeit von einem Monat sogar deutlich unterschritten.

Nun kann es also losgehen und nachdem wir mit THB und unserem Sachverständigen noch ein paar Details zur Werkplanung diskutiert haben, sind wohl alle momentan sichtbaren Stolperfallen aus dem Weg geräumt.

Die derzeitige Planung sieht vor, dass die Erdarbeiten in KW41, also irgendwann ab 11. Oktober beginnen sollen. Hoffen wir mal, dass es dabei bleibt, denn so langsam kann es auch mal losgehen. Der Herbst ist bekanntlich nicht die beste Jahreszeit, um einen Neubau zu beginnen aber irgendwie ging’s nicht schneller – jetzt müssen wir halt das Beste daraus machen …

Was war noch?

Strom wurde von THB als Teil ihres Bauherrenservice schon in unserem Namen beantragt, gestern kam die Kostenaufstellung von E.ON edis, die ich nochmals absegnen musste und dann postwendend wieder zum Versorger geht. Die legen also dann Strom und machen auch gleich Telekom mit (zumindest das Kabel). Baustrom wird natürlich als erstes benötigt, mal sehen, wie schnell die Jungs sind.

Die Rechnung vom Prüfstatiker, der in Brandenburg auch für Einfamilienhäuser vorgeschrieben ist, kam heute ebenso ins Haus geflattert. Dann noch die Rechnung für den Bauantrag usw. usf.

Ich glaube, an den Anblick von Rechnungen werden wir uns in nächster Zeit gewöhnen müssen …


Anhebung der Grunderwerbsteuer auf 5%

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Wer ein Grundstück in Brandenburg erwerben möchte, sollte seine Aktivitäten in den verbleibenden Monaten des Jahres vielleicht etwas intensivieren, um den Vertrag noch 2010 unter Dach und Fach zu bekommen:

Das Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung in Potsdam die Anhebung der Grunderwerbsteuer zum 1. Januar 2011 von 3,5 Prozent auf 5 Prozent der Bemessungsgrundlage beschlossen. […]
Der Steuersatz der Grunderwerbsteuer wird in Brandenburg zum 1. Januar 2011 von 3,5 auf 5 Prozent der Bemessungsgrundlage angehoben.
Das Kabinett hat heute einem entsprechenden Gesetzentwurf des Finanzministeriums zugestimmt. Der Grunderwerbsteuer unterliegen Kaufverträge und andere Rechtsgeschäfte, die zum Erwerb eines inländischen Grundstücks führen. Durch die Anhebung werden für 2011 Mehreinnahmen von 37,5 Millionen Euro erwartet, von denen nach Abzug des über den kommunalen Finanzausgleich den Kommunen zufließenden Anteils von 20 Prozent (7,5 Millionen Euro) 30 Millionen Euro beim Land verbleiben. Finanzminister Dr. Helmuth Markov erklärte dazu: „Mit der Anhebung wird der den Ländern im Rahmen der Föderalismusreform eingeräumte Spielraum bei der Erzielung von Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer maßvoll zur Haushaltskonsolidierung genutzt.“

(Quelle)

… “maßvoll” ist nett umschrieben!

Mal ein Beispiel: Wenn jemand ein Grundstück für momentan 100.000 EUR erwirbt, dann muss er 3.500 EUR Grunderwerbsteuer zahlen, ab Januar 2011 sind es dann 5.000 EUR, also über den Jahreswechsel 1.500 EUR mehr. Stichtag ist übrigens die Vertragsunterschrift beim Notar.

Die “maßvolle” Anhebung um mehr als 42%  wirkt sich besonders bei Geschäften mit Bauträgern aus, bei denen Grundstück und Haus aus einer Hand kommen und wo das Finanzamt auf beides die Grunderwerbsteuer erhebt. Bei einem fiktiven Betrag von 300.000 EUR kommt man nächstes Jahr somit allein auf 15.000 EUR Nebenkosten in Form von Steuern: ein Mehrbetrag von 4.500 EUR – damit könnte schon das ein oder andere Extra am Haus finanziert werden.


Status des Bauantrags (I)

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Der Zugang zu Bauen Online funktioniert heute morgen, wir können also zum ersten Mal nachschauen, wo es denn hakt.

Bauantrag online checken

Das scheint momentan die einzige “Baustelle” zu sein: Das Bauamt der Gemeinde wurde zur Stellungnahme aufgefordert und bisher ist trotz abgelaufener Frist noch nichts in Strausberg eingegangen. Fehlende Unterlagen o.ä. wurden nicht bemängelt, so dass nach meinem Verständnis nach Eingang der Stellungnahme nicht mehr viel passieren muss. Oder?

Wie dem auch sei: Der Eingang wurde am 27. August datiert, wir können also am 27. September mit den Bauarbeiten beginnen, wenn sich bis dahin keiner meldet und uns das Vorhaben untersagt oder vorher freigibt. Ich zitiere an dieser Stelle nochmals den §58, Absatz 3 der Brandenburger Bauordnung:

Mit der Bauausführung darf nach Ablauf eines Monats nach Eingang der Bauanzeige bei der Bauaufsichtsbehörde begonnen werden, sofern die Bauaufsichtsbehörde die Bauausführung nicht untersagt oder vorher freigegeben hat.

Wir werden sehen …


Das Bauamt …

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… hat auf meine Mail vom vergangenen Freitag extrem schnell reagiert: Heute morgen um 6:32 hatte ich schon eine Antwort im virtuellen Briefkasten.

Nachdem also dann das Aktenzeichen vorlag, waren auch ruckzuck die Logindaten verfügbar. Dumm nur, dass mich heute schon den ganzen Tag folgende Meldung beglückt, wenn ich die Bauen Online-Seite aufrufe:

Bauen Online nicht verfügbar

Das Problem besteht seit mindestens heute morgen und ist noch nicht behoben.

Viel schlauer als am letzten Freitag bin ich also leider immer noch nicht.


Keine Reaktion …

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… vom Bauamt bisher. Heute sind es vierzehn Tage seit der Abgabe des Bauantrags. Ich hätte zumindest gedacht, dass man uns nochmal schriftlich über den Eingang informiert und uns das Aktenzeichen mitteilt. Denn nur mit dem kann ich den Zugang zum “Bauen Online” beantragen – ein Service, mit dem man online den Bearbeitungsstand seines Antrags nachverfolgen kann.

Somit bestanden die letzten zwei Wochen hauptsächlich aus Warten und dem Finetuning der Küchenplanung.

Also eher ruhig.

Bin ich nicht böse drüber.

Ändert sich mit Sicherheit noch.