Die Kraft der Sonne …

Unsere Solarkollektoren… soll später dazu beitragen, unser Warmwasser zu erwärmen. Heute waren deshalb wieder 3 Mann von GeoSolar vor Ort und haben die Kollektoren auf dem Dach befestigt.

Damit hätten wir dann auch dem EEWärmeG Rechnung getragen und ich hoffe, dass man (zumindest im Sommer) wirklich ein bissel Gas spart.

Der passende Formziegel Tradi 12 KoramicDie Anschlüsse müssen dann noch nach unten in den HWR geführt werden, sobald der Trockenbauer wieder im Lande ist. Als Heizung und Warmwasserbereitung kommt dann ein Kombigerät von Junkers zum Einsatz, das Gasbrennwerttherme, Solarsteuerung und Pufferspeicher in einem ist. Die platzsparendste Variante für unseren begrenzten Platz im Hauswirtschaftsraum!

Ich bin gespannt, ob das nachher so gut funktioniert wie im folgenden Werbevideo dargestellt.

Der angekündigte Estrich ist heute allerdings nicht gegossen worden – ein plötzlicher Kundentermin des Estrichlegers führt bei uns zu einer kleineren Verzögerung. Am Donnerstag soll es nun soweit sein. Damit mussten wir auch erstmal unserem Küchenbauer eine Absage erteilen, den wir frohen Mutes schon für Freitag zum Aufmaß bestellt hatten.

12 Kommentare:

Jens Knoblich hat gesagt…

Klingt sinnvoll.
Ich habe damals auf Solar-Warmwasser verzichtet, da es sich nicht gerechnet hat. Also zusätzliche Kreditkosten waren höher, als der Einspareffekt. Ist bei Gas sicherlich anders.

Was mich aber immer noch erstaunt ist:
Warum wird das Wasser auf 60 Grad erhitzt?
Sicherleich muss genügend wasser für Dusche und so vorhanden sein, aber das ist doch nicht den ganzen Tag so.
Und dafür erhitze ich dann das Wasser, um es später wieder mit kaltem zu mischen, weil man sich sonst die Hände verbrüht.

Ich fahre hier den Boiler mit ca. 45 Grad, wobei der Fühler nicht ganz oben angebracht ist. Kann also im oberen Bereich etwas wärmer sein.
Das reicht aber dicke aus, um zu duschen usw.

Ab und zu mal auf 60 Grad hochgeheizt, um evtl. Keimen vorzubeugen und das wars dann auch.

Mario Ruprecht hat gesagt…

Ich habe gestern noch ein bissel in der Anleitung zur Heizung geblättert und da raten sie ganz klar, das Wasser nicht so stark zu erwärmen.
Zum einen aus Energiespargründen (klaro!), zum anderen aber auch um eine übermäßige Verkalkung der Gerätschaften zu verhindern. Ich denke auch, dass ich entsprechend runteregeln werde.
Wenn man im Härtebereich III liegt, darf man generell nicht über 55°C Wassertemperatur gehen, steht zumindest in der Anleitung. Wir sind wohl im Bereich II.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die Wärme im Hochsommer sicher auch "abgenommen" werden muss und so riesig ist der Pufferspeicher mit 210l ja nicht. Bin mal gespannt wie das wird ...

Rainer hat gesagt…

Moin,

nur 210 l; das ist ein bisschen klein? Wenn das ein Schichtenspeicher ist, bekommst du bei 55°C im Winter - wenn nur ca. 1/3 des Wassers erwärmt wird - kaum eine Wanne voll. Und im Sommer: Da schaut die Sonne ja nur mal kurz um die Ecke, dann ist der Speicher voll.

Viele Grüße
Rainer

Mario Ruprecht hat gesagt…

Ich denke, die Kollektorgröße passt schon ganz gut dazu, natürlich wäre mehr Speicher definitiv besser. Fakt ist aber, dass größeres nicht mehr in den HWR gepasst hätte. Letztendlich sollte es trotzdem eine gewisse Einsparung zu "Gas only" bringen.

Und den Mehrwert im Winter muss mir die Anlage sowieso erst beweisen, daran glaube ich noch nicht so richtig ;-)

Rainer hat gesagt…

Im Winter kannst du das Teil vergessen; in der Übergangszeit wird mit etwas Glück wenigsten mal das erdkalte Wasser um zwei, drei Grad vorgewärmt. Spürbare Erträge gibts bei gutem Wetter so ab März.

Wir schaffen so von Anfang Mai bis Mitte September fast 100% Warmwasser per Solar. Im Sommer ist der 300 l Speicher aber tatsächlich nach 2 Stunden komplett auf 75°C. Bei SO-Ausrichtung mit etwas mehr Tendenz zu O.

Mario Ruprecht hat gesagt…

Das ist doch mal was, ich dachte allerdings ihr habt eine WP?!? Falsch erinnert :-)

Die Ausrichtung ist bei uns ähnlich, auch S/O, allerdings mit nur 22° Dachneigung.

300l waren ursprünglich auch mal angedacht, aber der HWR ist echt extrem kuschlig. Und die Waschmaschine muss da rein, komme, was wolle ;-)

Was macht denn das ganze System, wenn's im Sommer zu warm wird?

Rainer hat gesagt…

Die Anlage kann nicht mehr liefern und schaltet sich ab. Kann auch passieren, wenn sie die Wärme nicht schnell genug los wird und 130 Grad am Kollektor erreicht. Sollte bei einer ordentlich geplanten Anlage aber im Normalbetrieb nicht passieren, es sei denn, sie ist scheiße installiert: http://goo.gl/zSzf3

Im Sommer ist es egal, ab 22° oder 45°. In Winter und Übergangszeit (wenn die Sonne tiefer steht) dürfte damit aber für euch kaum noch Ertrag abfallen.

Wie groß ist die Fläche?

Rainer hat gesagt…

PS: Ja, falsch erinnert ;-)

PPS: Unser HWR ist ja schon klein. Aber für 300 l statt 210 l braucht man doch nur mehr Höhe ...

Mario Ruprecht hat gesagt…

Brutto-Kollektorfläche sind 2,37m² pro Kollektor, also in Summe ca. 4,5m².

Unser HWR hat 6,36m² und ein Fenster. Wenn das Ding kein Fenster hätte, wäre da deutlich mehr nutzbarer Raum vorhanden, dann würde das vielleicht anders aussehen. Aber so muss der E-Kasten rein, ein Ausgussbecken, die komplette Heizungsanlage und Heizkreisverteiler (Was für ein Kasten!), alle Hausanschlüsse/Zähler und die Waschmaschine. Und wenn ich mir den Platz jetzt schon anschaue, ist das wirklich eng.

Die Heizung inkl. Solar & Speicher wird ein Standgerät mit den Maßen 60/60/186 - höher geht also kaum. Dafür ist da alles in einem Kasten drin.

Rainer hat gesagt…

4,5 m² haben wir in etwa auch: Also wird euer Speicher im Sommer in ca. 30 min voll sein :-)))

Mario Ruprecht hat gesagt…

Gut so - falls ein Bademarathon ansteht. :D
Wie hoch ist die eingestellte Speichertemperatur bei euch?

Rainer hat gesagt…

Im Winter 55, im Sommer drehe ich schon mal bis auf 65-70, um möglichst viel zu ernten.

Bademarathon ist nur selten am Vormittag ;-)

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