Gute Zeiten, Schlechte Zeiten

Fangen wir mal mit den guten Zeiten, sprich den guten Nachrichten an:

Die Heizung läuft und macht das Häuschen schon kuschlig warm. Heute morgen waren knapp 25°C im künftigen Wohnzimmer – und das bei -5°C Außentemperatur und 41°C Vorlauf. Nur ein bissel feucht, um sich entspannen zu können. Und ein paar Sitzgelegenheiten fehlen irgendwie Zwinkerndes Smiley

Zudem habe ich mal wieder Geld ausgegeben (Mache ich das nicht seit Monaten???) und besagtes Material für die Satellitenanlage bestellt. Aber auch das gilt als gute Nachricht.

Der Fliesenleger war vor Ort und wir haben (das bedeutet in diesem Fall “Nette hat …”) letzte Durchsprachen bezüglich der Anordnung und der Gestaltung vorgenommen. Ich bin sehr auf die Auflistung der Minder- und vor allen Dingen Mehrkosten gespannt. Wir haben uns übrigens jetzt doch gegen die Einleger im Flur entschieden. Dafür gibt es so eine Windrose als auflockerndes Element. Bitte keine Kritik daran, uns gefällt’s! Ja, mir auch!

Und noch etwas lief problemlos und schnell: Die Bemusterung der Innentüren! Schlichte, glatte Türen in einem Weiß-Ton mit einer modernen Edelstahl-Drückergarnitur sind das Ergebnis. Zwei Türen sind zusätzlich mit einem Glasausschnitt versehen, damit vielleicht doch noch etwas natürliches Licht in unseren Flur kommt …

EWE: Leerrohrplan für nicht unterkellerte HäuserOkay, soviel zu den positiven Dingen. Der Hammer und die momentan alles beherrschende schlechte Nachricht ist aber folgende:

Dem Vertragspartner der EWE, der für den Gasanschluss verantwortlich ist, gefallen unsere vorinstallierten Leerrohre nicht! Ich könnte brechen!

Laut seiner Messung passt keins (der eigentlich noch vier (!)) verfügbaren Rohre. Entweder stimmen die Maße nicht oder ein Rohr kommt leicht schräg aus dem Fußboden oder sie sind generell zu tief oder, oder, oder …

Boah, bin ick genervt! Die einzige Alternative, die uns vorgeschlagen wurde: eine Kernbohrung. Die ist sogar im Anschlusspreis inklusive, allerdings müsste man den Fußboden aufstemmen, da man ja erstmal eine geeignete Stelle ohne Leitungen, Rohre etc. finden müsse.

Die Planung der Leerrohre ist ja Teil der THB-Leistungen und ich hoffe inständig, dass THB das Thema irgendwie klären kann – obwohl der EWE-Mann vor Ort heute die Flexibilität einer 36,5er Poroton-Wand versprühte. Ich glaube innerlich noch immer an eine Lösung ohne das Aufhacken des gerade liebgewonnen Estrichs.

Boah! Mannnnnn!

Das musste mal raus …

3 Kommentare:

Rainer hat gesagt…

Das hätte euer Hausbauer aber wissen können/müssen, welche Anforderungen da existieren.

Mario Ruprecht hat gesagt…

Weiß er ja. Ich habe das Rohr diese Woche mal nachgemessen: 46cm von der Innenwand und 12,5cm von der Außenwand. Vorgeschrieben sind mindestens 40cm und 13 cm. Die 2x 30° Bögen sind auch verbaut. Ich raffe es nicht! Der einzige Makel aus meiner Sicht: Das Rohr kommt ein paar Grad geneigt aus dem Boden. Man könnte es ja wenigstens mal probieren ...

Rainer hat gesagt…

Wasserbetriebe, Stromversorger und Gasanbieter sind Behörden und im Bereich des Erstanschlusses Monopolisten. Die müssen gar nichts versuchen. Leider. Nur eins kann man machen. Möglichst zügig den Versorger wechseln.

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