Mit Glück das Budget aufbessern …

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Vodafone erfüllt Dir Deinen Traum Ich denke, dass bei fast jedem Bauherren das Budget früher oder später an die Planungsgrenzen stößt. Vodafone hat gerade eine Aktion zum Thema “Vodafone erfüllt Dir Deinen Wunsch” gestartet, bei der man besagte Wunscherfüllung im Wert von 5.000 EUR gewinnen kann. Wie wäre es denn mit dem passenden Kaminofen zum geplanten Schornstein? Details habe ich im Nachbarblog beschrieben.

Oder ihr geht einfach direkt auf die Aktionsseite und macht mit!


Putzfarben – Die Qual des Preises

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Wir haben in den vergangenen Tagen unsere letzte “Bemusterung” durchgeführt: Die Auswahl der Farben für den Außenputz (also Ober- und Sockelputz). Dazu hat uns THB zwei Farbfächer überlassen aber im gleichen Atemzug verbal mitgeteilt, dass dunklere Töne unter Umständen mehrpreispflichtig sind.

Farbfächer für den Oberputz

Wir haben uns eigentlich für einen kräftigen Gelbton für den Oberputz in 2mm Körnung und einen braunen Sockelputz entschieden. Dumm nur, dass ich nicht ableiten kann, was welcher Putz kostet. Preisgruppen sind nicht angegeben. Und selbst wenn ein Mehrpreis notwendig ist, habe ich keinerlei Idee, wieviel das denn sein kann. Wir sind also schon sehr auf die Antwort unseres Bauleiters bezüglich unserer Auswahl gespannt.

Nicht zu vergessen, dass wir trotz sorgfältiger Kostenkontrolle durch einige Zusatzwünsche (aber auch Vergesslichkeiten – Stichwort: Abwasseranschluss auf dem Grundstück!) schon absehbar über unser Budget gerutscht sind. Man merkt, dass sich die Bauphase dem Ende entgegen neigt …

Fazit: Beim nächsten Mal macht man bestimmte Fehler sicher nicht mehr. Nur wird’s voraussichtlich kein nächstes Mal geben!


Es sieht aus wie ein Haus …

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Jetzt werden natürlich alle sagen: Natürlich sieht es aus wie ein Haus – es ist doch auch eins Smiley

Abkofferung im Gäste-WCAber im Ernst und in Kurzform ein Update, denn es geht mit großen Schritten voran. Diese Woche hat unser Lieblingstrockenbauer seine Arbeiten abgeschlossen. Die Decken sind drin und sehen super aus. Der Dachboden wurde großzügig mit OSB-Platten begehbar gemacht und die Abkofferungen in den Bädern sind fertig.

Durch die beiden Bautrockner ist es im Haus deutlich trockener als vor vierzehn Tagen und die Wände sind schon fast durchgängig trocken. Ein paar Ecken gibt es noch und besonders die Fensterlaibungen trocknen langsam.

Der Putzer hat gestern innen die voraussichtlich letzten Nacharbeiten ausgeführt, nachdem man die einzelnen Mängel zuerst mit unserem Bausachverständigen und im Anschluss mit unserem Bauleiter durchgegangen ist. Jetzt sieht’s gut aus und ich denke auch der Türbauer wird zufrieden sein.

Dosen über Dosen ...Der Elektriker hat die Dosen vom Putz befreit und mein bereitgestelltes Antennenkabel sowie das Netzwerkkabel in die Dosen resp. Leerrohre eingezogen. Zudem wurden noch ein paar Dosen versetzt und auch der Potentialausgleich von der Küche (!) in den HWR verlegt. Nach Sichtung der ganzen Kabelei im Hauswirtschaftsraum ist mir noch nicht klar, wo ich demnächst das Patchfeld unterbringen werde. Aber unser Elektriker will nächste Woche mal den Verteilerkasten mitbringen und dann machen wir eine “Anprobe”.

Da wir per Trockenbau die Decken in beiden Bädern abgehängt haben, wird es dort Spots geben. Ursprünglich hatten wir das auch in der Küche vor, hier wird es nun aber nach der üblichen Baumarkt-Inspiration eine andere Lichtlösung geben. Mehr davon, wenn’s montiert ist.

Heute war noch der Estrichmann da und hat unseren Anhydritfließestrich von der Sinterschicht befreit, soll heißen, er hat die Oberfläche abgeschliffen. Das sollte nun reichen, damit die Restfeuchte ungehindert den Boden verlassen kann. Das ist auch wichtig, denn am kommenden Mittwoch soll der Fliesenleger kommen, auch wenn dort sicherlich mit den Wandarbeiten begonnen wird.

Was war noch?

Unsere Bodeneinschubtreppe ...Ach ja, die Bodeneinschubtreppe ist nun dort, wo wir sie haben wollten. Danke dafür nochmal an THB (und unseren Lieblingstrockenbauer), auch wenn der Weg dorthin etwas holprig war Zwinkerndes Smiley

Die EWE-Jungs haben im HWR nach meiner Bitte die Arbeiten am Gasanschluss soweit abgeschlossen, dass man den Fußboden nach der ganzen Bohrerei demnächst wieder verschließen kann. Die Temperaturen sollen zum Wochenende wieder Plusgerade erreichen, ich hege die Hoffnung, dass wir zeitnah einen Gasanschluss bekommen. Denn trotzdem innen jetzt das Kugelkopfdingens montiert ist, haben wir so lange kein Gas bis EWE die eigene Leitung findet und uns ans öffentliche Gasnetz anschließt. In diesem Zusammenhang habe ich diese Woche zwei Dinge gelernt: Die Jungs von Westfalengas sind ziemlich flexibel Kugelkopf am künftigen Gasanschlussund schnell, wenn es um Lieferungen geht. Und zum anderen lügt die Anzeige am Tank, wenn sie sagt, der Tank sei leer. Smiley mit geöffnetem Mund Momentan sind im Haus wieder um die 30°C, also schön kuschlig und die 1000l müssen wir auf jeden Fall wegheizen bevor der Tank wegkommt.

Übrigens habe ich heute früh bei -10°C Außentemperatur ungefähr 50l warmes Wasser (super temperiert zum Händewaschen) aus unserem Solarspeicher abgelassen. Ehrlich gesagt war ich platt, wie warm das ist! Draußen ist es richtig kalt und die Heizung heizt momentan das Wasser nicht zu. Mein Respekt gilt der Sonne!

Zuletzt ein Gruß nach Berlin Hohenschönhausen. Denn dort wohnen (noch) unsere baldigen direkten Nachbarn, die wir diese Woche kennenlernen durften. Es war ein supernettes Gespräch, dass wir unbedingt mal bei einer Tasse Tee (oder Kaffee) wiederholen sollten. Angehende und frische Bauherren haben schließlich immer etwas zu besprechen.

Auf eine gute Nachbarschaft!


Gas-Alarm …

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Letzte Woche Freitag sollten wir unseren Gasanschluss bekommen. Ich hatte ja meinen Frust zu diesem Thema schon Anfang des Monats kundgetan, da die ausführende Firma an unserem geplanten Leerrohr rummäkelte und auf eine Kernbohrung bestand.

Was ist also passiert?

Man hat gebohrt. Lange und intensiv. Dazu hat man, wie befürchtet, den Fußboden bis auf die Bodenplatte aufgestemmt. Für den Bauherren sah das ganze aus wie ein Schlachtfeld. Anbei mal ein Bild:

Chaos im HWR

Schrecklich, oder? Der andere Herr hat draußen mit seinem Minibagger mal wieder eine Grube ausgehoben, um den Gasanschluss herzustellen. Mehrere Stunden wurde gesucht und gegraben und gegraben und gesucht. Nur die vorgestreckte Gasleitung konnte man nicht ausfindig machen. Als ich gegen 12:30 Uhr wieder auf der Baustelle war, war die Bohrung immer noch nicht durch, aber schon zwei Bohrköpfe verschlissen. Hat man doch nicht bedacht, dass unsere Frostschürze nicht sooo schmal ist …

Die Krönung war aber folgender Dialog mit dem Baggerfahrer:

Bauherr (BH): Haben Sie die Leitung schon gefunden?

Baggerfahrer (BF): Nee.

BH: Stimmt denn die Zeichnung nicht?

BF: Da fehlen Maße.

BH: Aha.

Peinliche Pause. Strategiewechsel beim Bauherrn.

BH: Na da habt ihr ja noch ‘ne Weile zu tun, wa?

BF: Nee, wir ham inna Stunde Feierabend. Wenn wir das Ding in der nächsten halben Stunde noch finden, machen wir’s natürlich noch zu Ende.

BH denkt: Oh, wie großzügig!

Zwei Stunden später war ich alleine auf der Baustelle. Keiner da. Dafür ein Riesenloch, notdürftig abgesperrt:

Die Mutter aller Gruben ...

Innen wurden zwar die Kabel eingeführt, aber nichts angeschlossen, so dass man jetzt nicht mal das Bohrloch schließen kann. Da muss aber noch Estrich rauf, der wiederum trocknen sollte bevor der Fliesenleger kommt. Ist auch nicht so, dass man mich mal über den weiteren Verlauf informiert hätte – da muss der Bauherr schon selbst aktiv werden.

Momentan herrschen hier -15°C in der Nacht und tagsüber maximal -5°C. Da kann keiner buddeln und es ist auch nicht abzusehen, wann es weitergehen wird. Also habe ich erstmal Flüssiggas nachordern müssen. Ich hoffe, dass die Lieferung noch vor der Abschaltung der Heizung erfolgt.


mymat.de: Individuelle Fußmatten

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mymat.de[Trigami-Review]

Der Tag der Hausübergabe rückt näher und damit häufen sich bei uns die Gelegenheiten, an denen wir Gedanken an unsere künftige Inneneinrichtung verschwenden – da werden Lampen ausgesucht und Schränke betrachtet und auch das ein oder andere Einzelstück in Betracht gezogen. Und hier kommt mal ein ganz ausgefallenes Einzelstück: Unsere selbstgestaltete Fußmatte von mymat.de!

Unsere selbstgestaltete Fußmatte

Bei mymat.de kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen und eine Fußmatte oder einen Fußabtreter gestalten und bekommt das Ergebnis in einer farbenfrohen und guten Qualität direkt ins Haus geliefert.

Nette und ich haben uns einen Abend Zeit genommen und hatten schnell ansprechende Ergebnisse. Zuerst wollten wir ein Foto hochladen (Ja, man kann auch komplette Fotos als Abtreter bekommen) aber so ganz war uns nicht geheuer, auf unserem Antlitz Fußspuren zu haben Zwinkerndes Smiley

Also dann doch etwas mit Text und selbst für Computeranfänger ist obiges Exemplar einer Fußmatte in ein paar Minuten “zusammengeklickt”. Das alles erledigt man direkt im Webbrowser (Flash benötigt), verschiedene Symbole, Schriftarten sowie Farben stehen dabei zur Auswahl, so dass sicher jeder fündig wird. So sah übrigens das Original kurz vor der Bestellung aus:

mymat.de Webseite

Die Lieferung hat etwas über eine Woche gedauert, dann kam die Matte in zusammengerollter Form und inklusive Waschanleitung ins Haus geflattert. Man kann das ganze Ding bei 40°C in die Waschmaschine packen und hat neben der wiedergewonnen Sauberkeit den positiven Nebeneffekt, dass der Stoff wieder schön flauschig wird. Haben wir probiert und stimmt.

So eine Fußmatte ist sicherlich auch mal ein ausgefallenes und vor allen Dingen individuelles Geschenk – ergreift also die Gelegenheit und spart bei eurer Bestellung mit dem Gutscheincode LABC0D 10% (gültig bis zum 31.10.2011)!

Weitere Informationen zum Produkt


Trocknung und Trockenbau und mehr …

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Morgen ist wieder unsere wöchentliche Baustellenbegehung zusammen mit THB und den gerade relevanten Handwerkern.

Antennenmast in Brandenburger Dämmerung In der vergangenen Woche ist so einiges passiert: Die Dachdecker haben den zweiten und letzten Lüftungsstein gesetzt, noch einmal ein paar Stellen an den Ziegeln nachbehandelt und auch meine Dachsparrenhalterung für die Satellitenanlage wurde netterweise montiert. Da ragt also nichts in den Dachboden! Hoffen wir mal, dass sie auch den nächsten (und übernächsten) Sturm übersteht; aber die Dachdecker sind von dieser Montageart hellauf begeistert – vertrauen wir mal den Fachleuten.

Von unten sieht die Position des Mastes allerdings so aus als wäre sie etwas arg dicht an der Trittanlage für den Schornsteinfeger. Könnte gut sein, dass der Spiegel zwar montierbar ist, aber dann über die Trittanlage reicht. Das kann man wohl erst bewerten, wenn ich wirklich mal oben war.

Die Bodeneinschubtreppe Dazu bedarf es aber einer Bodeneinschubtreppe. Unser Bauleiter wird nun nochmal Rücksprache mit dem Statiker halten, was bei einem Wechsel zu beachten ist. Hoffentlich gibt es dazu morgen mehr Infos.

Der Trockenbauer ist in der Zwischenzeit fleißig und hat die ganzen Profilelemente angebracht und wird eventuell noch diese Woche mit dem Beplanken beginnen. Die Decke im Bad wird dabei vorbereitend für unsere Spots abgehangen und auch in der Küche werden wir ähnliches machen (lassen). Die Deckenhöhe in den anderen Räumen liegt übrigens bei bequemen 2,65m – gar nicht so schlecht!

Bautrockner Nummer 1 Seit Freitag quirlen auch zwei nicht gerade kleine Bautrockner die Luft im Haus um und ziehen einiges an Wasser aus Wänden und Boden. Insbesondere die Wände sehen schon deutlich freundlicher aus als noch am Donnerstag letzter Woche. Insgesamt ist aber die Feuchtigkeit noch so hoch, dass ans Fliesenlegen noch nicht zu denken ist. Mal sehen, wie Situation und Tendenz morgen aussehen. Mit dem Fliesenleger sind wir uns bezüglich der Mehr- und Minderpreise (Warum ist die Endsumme eigentlich immer ein Mehrpreis?) einig geworden – Änderungen in Form von Streichungen sind nicht mehr drin. Dazu haben wir uns schon zu sehr auf diese Fliesen eingeschossen. Aber vielleicht entscheiden wir uns ja doch noch gegen eine Diagonalverlegung und dann würde einige Posten wegfallen.

Am Freitag ist der Termin für den Gasanschluss geplant, allerdings sind hier Minusgrade angekündigt und da habe ich erfahrungsgemäß so meine Zweifel, ob die Jungs wirklich kommen. Und wenn ich an die angekündigte Kernbohrung denke, wird mir jetzt schon ganz anders …


Sorgenkind Bodeneinschubtreppe

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Heute tagte bei uns der Familienrat. Grund sind die fortschreitenden Arbeiten des Trockenbauers, der auch das Material inklusive Bodeneinschubtreppe ins Haus gebracht hat. Und letztere macht uns Bauchschmerzen. Besser gesagt, deren Position.

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In der Ausführungsplanung haben wir die Position wie rechts gestrichelt zusammen mit THB geplant und auch so abgezeichnet. Nachdem der Dachstuhl gestellt wurde, hat man aber gesehen, dass die Treppe durch querlaufende Balken dort nicht so ohne weiteres passt. Also wurde die rote Position vorgeschlagen (Zeichnung nur angenähert Zwinkerndes Smiley). Diese ist allerdings auch nicht optimal, da man unter Umstände sogar die Tür zum Gäste-WC öffnen muss, um mehr Platz zu haben.

Nun ja, die Rupis sind jedenfalls mit der roten Variante ziemlich unglücklich, weil sie einfach sofort ins Auge fällt sobald man den Flur betritt. Die Originalversion passt sich den Formen des Flurs besser an …

Ich hoffe inständig, dass man dies noch ändern kann. Technisch sollte das über das Einziehen sogenannter Wechsel wohl durchaus machbar sein.

Also schicke ich gleich eine Mail an unseren Bauleiter und bin gespannt, welche Lösungsmöglichkeiten THB offenbart …


Es gibt Wasser, Baby!

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Firma Schlegel hat uns gestern final an Trink- und Abwasser angeschlossen. Die Arbeiten gestalteten sich durch den momentan sehr hohen Grundwasserspiegel nicht gerade einfach, aber man hat’s am Ende doch ohne großflächige Grundwasserabsenkung hinbekommen – eine Handpumpe musste aber trotzdem ran. Das erste Medium liegt somit im Haus. Gut so!

Ich bin jedenfalls auf die Rechnung gespannt, denn insgesamt war es wohl doch aufwändiger als gedacht.

Demnächst gibt es auch wieder ein paar Bilder hier, ich plane gegen Ende der Woche den Bestand zu sortieren und die Galerie zu aktualisieren!


34 Grad und noch heißer …

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Wir haben den Höhepunkt unserer Estrich-Heizphase hinter uns gelassen. Am Wochenende waren bei 50°C Vorlauftemperatur im Schnitt über 34°C Raumtemperatur im Haus. Wirklich kuschlig, da musste nicht mal Nette frieren.

Jetzt geht es wieder in 3-Grad-Schritten abwärts, zum Glück erledigt die Gastherme das alles automatisch und wir können unseren Arbeitsaufwand auf das regelmäßige Lüften beschränken. Die offensichtliche Feuchtigkeit im Estrich oder auch an den Fenstern ist in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen. Die Innenwände sehen auch alle schön trocken aus, nur die Außenwände im oberen und unteren Bereich und besonders in den Ecken (wenig Luftzirkulation) sind jetzt ziemlich feucht. Am Donnerstag haben wir einen Termin mit unserem Bauleiter, mal sehen, ob das alles im Bereich des Normalen liegt.

Ich denke, dass wir um ein paar professionelle Bautrockner nicht herumkommen. Wenn hier jemand eine günstige Quelle zum Mieten selbiger im Großraum Berlin kennt – ich bin an Tipps interessiert!

Ansonsten bin ich gespannt, was diese Woche noch so passiert. Wir werden sicherlich die Geschichte mit dem Gas diskutieren müssen, ein zwischenzeitlich gestarteter Interventionsversuch von GeoSolar hat leider, leider auch keinen Erfolg gehabt. Trotzdem danke dafür.

Ich habe übrigens selbst mal nachgemessen: Anstatt der 40cm von der Innenwand haben wir sogar 46cm und bei der Außenwand bewegen wir uns bei 12,5cm anstatt 13cm. Ein halber Zentimeter! Ich kann ja den Putz abkratzen! Die 3x 30° Bögen sind laut THB auch verbaut worden und den ersten sieht man auch deutlich, wenn man ins Rohr schaut. Aus meiner (laienhaften) Sicht ist die einzige Abweichung das leicht schräge, obere Rohr, das aber sowieso abgeschnitten wird. Und der Bogen setzt ziemlich kurz unter der Oberfläche an, wie auch in den Vorgaben gefordert. Ruhig bleiben, Mario.

Andere Medienträger sind da deutlich flexibler: Ich bekam vorhin überraschend den Anruf, dass man heute die Arbeiten am Abwasser beenden und auch den Trinkwasseranschluss herstellen möchte. Die letzten Tage hat es bis gestern vormittag ziemlich geregnet, unser Grundstück gleicht momentan mehr einem Austragungsort der ostbrandenburgischen Meisterschaften im Schlamm-Catchen – aufgelockert durch kleine Seen, die im Wasseratlas bisher nicht vorgesehen sind.

Und gerade heute müssen die Jungs relativ weit ins Erdreich: Ohne Grundwasserabsenkung (die nicht in unserer Kostenplanung enthalten war) wird das leider nichts. Ich drücke mal die Daumen, dass die Pumpen nicht so lange in Betrieb sein müssen. Aber so ganz ohne Abwasseranschluss ist auch nur in den ersten Tagen gut, oder?


Sind erneuerbare Energien unsere Rettung?

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Diese überzogene Frage kann ich natürlich auch nicht beantworten. Aber die stete Subventionierung durch den Staat (wenn auch in geringerem Umfang als in den Jahren zuvor) für erneuerbare Energien hat auch einen Wechsel in der Denkweise vieler Bauherren ausgelöst. Und da kann man sich als Endnutzer und Stromabnehmer doch durchaus fragen, warum der Strom permanent teurer und nicht billiger wird.

Die Telepolis wagt eine Prognose und hat dazu einen recht lesenswerten Artikel online gestellt. Ich gehe nicht mit allen Punkten konform und kann auch nicht alle Zahlen dort nachvollziehen. Insbesondere glaube ich im Gegensatz zum Autor an ein stetiges Wachstum, was den Stromverbrauch in Deutschland angeht. Aber wie gesagt, einfach mal lesen …

Wir haben keine Photovoltaik auf dem Dach und ich behaupte mal, dass die meisten Installationen auch nicht aus umweltpolitischer Überzeugung sondern auf Grund der Einspeisevergütung dort sind, wo sie sind.

Aber wer weiß, wie die Situation in ein paar Jahren aussieht? Ich hoffe ja noch immer auf die Möglichkeit, eigenerzeugte Energie auch direkt selbst nutzen zu können!


Gute Zeiten, Schlechte Zeiten

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Fangen wir mal mit den guten Zeiten, sprich den guten Nachrichten an:

Die Heizung läuft und macht das Häuschen schon kuschlig warm. Heute morgen waren knapp 25°C im künftigen Wohnzimmer – und das bei -5°C Außentemperatur und 41°C Vorlauf. Nur ein bissel feucht, um sich entspannen zu können. Und ein paar Sitzgelegenheiten fehlen irgendwie Zwinkerndes Smiley

Zudem habe ich mal wieder Geld ausgegeben (Mache ich das nicht seit Monaten???) und besagtes Material für die Satellitenanlage bestellt. Aber auch das gilt als gute Nachricht.

Der Fliesenleger war vor Ort und wir haben (das bedeutet in diesem Fall “Nette hat …”) letzte Durchsprachen bezüglich der Anordnung und der Gestaltung vorgenommen. Ich bin sehr auf die Auflistung der Minder- und vor allen Dingen Mehrkosten gespannt. Wir haben uns übrigens jetzt doch gegen die Einleger im Flur entschieden. Dafür gibt es so eine Windrose als auflockerndes Element. Bitte keine Kritik daran, uns gefällt’s! Ja, mir auch!

Und noch etwas lief problemlos und schnell: Die Bemusterung der Innentüren! Schlichte, glatte Türen in einem Weiß-Ton mit einer modernen Edelstahl-Drückergarnitur sind das Ergebnis. Zwei Türen sind zusätzlich mit einem Glasausschnitt versehen, damit vielleicht doch noch etwas natürliches Licht in unseren Flur kommt …

EWE: Leerrohrplan für nicht unterkellerte HäuserOkay, soviel zu den positiven Dingen. Der Hammer und die momentan alles beherrschende schlechte Nachricht ist aber folgende:

Dem Vertragspartner der EWE, der für den Gasanschluss verantwortlich ist, gefallen unsere vorinstallierten Leerrohre nicht! Ich könnte brechen!

Laut seiner Messung passt keins (der eigentlich noch vier (!)) verfügbaren Rohre. Entweder stimmen die Maße nicht oder ein Rohr kommt leicht schräg aus dem Fußboden oder sie sind generell zu tief oder, oder, oder …

Boah, bin ick genervt! Die einzige Alternative, die uns vorgeschlagen wurde: eine Kernbohrung. Die ist sogar im Anschlusspreis inklusive, allerdings müsste man den Fußboden aufstemmen, da man ja erstmal eine geeignete Stelle ohne Leitungen, Rohre etc. finden müsse.

Die Planung der Leerrohre ist ja Teil der THB-Leistungen und ich hoffe inständig, dass THB das Thema irgendwie klären kann – obwohl der EWE-Mann vor Ort heute die Flexibilität einer 36,5er Poroton-Wand versprühte. Ich glaube innerlich noch immer an eine Lösung ohne das Aufhacken des gerade liebgewonnen Estrichs.

Boah! Mannnnnn!

Das musste mal raus …