Haus-Vorabnahme mit THB

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Blower-Door-TestHeute hatten wir unsere Vorabnahme. Diese war schon im Vorfeld besprochen und angekündigt worden und sollte eigentlich keinerlei Überraschungen bringen. So war’s dann auch:

Früh um 9 Uhr haben wir uns zu viert auf der Baustelle getroffen. THB war vor Ort, dann der Herr, der den Blower-Door-Test machen sollte sowie unser Sachverständiger und meine Wenigkeit. Das Ganze verlief ziemlich unspektakulär – wir liefen alle Räume ab und es wurde alles protokolliert, was noch fertigzustellen oder nachzuarbeiten ist. Dabei sind zum Glück keine wirklich neuen Dinge zu Tage getreten.

Im Wesentlichen sind es Restarbeiten im Bereich Fliesen, so fehlen im kleinen Bad noch ein paar Bodenfliesen und im großen Bad genau eine Borte/Bordüre. Steckdosen/Schalter etc. im Bereich Elektro sind alle montiert,Der Baustromkasten - jetzt im Haus im Hauswirtschaftsraum müssen aber die ganzen Kabel noch auf den Verteilerkasten gelegt werden. Das hat bisher zeitlich nicht gepasst, da die Fliesenleger den Raum okkupiert hatten. Zudem steht noch der Baustromkasten im Haus, genauer gesagt im Flur! Eigentlich sollte der schon weg sein, aber die Putzer benötigen für ihre Maschine leider Kraftstrom und dafür habe ich (noch) keine Anschluss. Wird’s später mal im Garten geben.

Apropos Putz: Die Anputzleisten wurden gesetzt, wenn das Wetter mitspielt, soll es nächste Woche endlich losgehen. Auf jeden Fall wird der Außenputz unsere Hausübergabe sicherlich nicht verzögern. Trotzdem wäre es natürlich schön, wenn dann alles fertig ist.

Drinnen fehlen ansonsten noch die Innentüren, auch das soll aber sehr zeitnah nächste Woche passieren. Auch hier hat man auf das “Go” der Fliesenleger gewartet, das nun endlich da ist.

Nach der Vorabnahme gab es noch ein paar thematisch passende Rechnungen sowie die Freigabe, dass wir mit den Malerarbeiten beginnen dürfen. Zeitlich liegen wir ganz gut im Plan, denke ich. Die endgültige Hausübergabe soll nun spätestens in vierzehn Tagen stattfinden, umziehen wollen wir voraussichtlich Anfang Mai.

Wer übrigens die ganze Zeit auf die Blower-Door-Testergebnisse gelauert hat: Das Zertifikat bekomme ich natürlich erst später, aber ich habe mal ein Beweisfoto geschossen.

n50-Wert für unser Haus beim Blower-Door-Test

Typische Luftwechselraten als Ergebnis der Gebäude-Dichtheitsmessung sind: Bei undichten Altbauten 4 bis 12 h-1; bei Neubauten ohne besondere Sorgfalt 3 bis 7 h-1; bei Niedrigenergiehäusern 1 bis 2 h-1 und bei Passivhäusern 0,1 bis 0,6 h-1. In Passivhäusern ist die Luftdichtheit besonders wichtig, daher ist dort ein Grenzwert von 0,6 h-1 vorgegeben (gemessen jeweils bei 50 Pa).

(Quelle: Wikipedia)

Unser n50-Wert liegt also bei 0.64 – das ist ziemlich gut, denn je kleiner desto besser bzw. dichter ist das Haus. Vorgeschrieben ist eine Luftwechselrate von 3.0, vertraglich vereinbart haben wir einen Wert von kleiner 1.5 (obwohl wir keine Lüftungsanlage haben). Passivhäuser dürfen also einen maximalen n50-Wert von 0.6 haben, da sind wir schon ziemlich nah dran.

Zusätzlich wurde noch nach Schwachstellen mit der Wärmebildkamera gesucht aber es war alles im grünen Bereich. Die Fenster müssen noch richtig eingestellt werden (kam auch ins Protokoll), dann könnte sich der Wert noch um ein oder zwei Zehntel verbessern. Aber wir sind mit dem Ergebnis jetzt schon vollkommen zufrieden. Bei einem solch dichten Haus (wie gesagt bei uns ohne KWL!) muss man sich wirklich selbst disziplinieren, damit man ordentlich, regelmäßig und ausreichend lüftet.

Ab jetzt ist für die Handwerker und auch für uns Endspurt angesagt …


Aktuelle Bilder online

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Die Bildergalerie der Rupis!Ich habe es heute doch mal geschafft: 1,5h meiner wertvollen Zeit investiert und die Bildergalerie auf einen halbwegs aktuellen Stand gebracht. Die thematische Kategorisierung in der Galerie führt leider dazu, dass man die zeitliche Abfolge der einzelnen Gewerke nicht so im Überblick behält. Aber ich denke, es funktioniert auch so.

Hier geht’s zu den Bildern …


Ein Gruß aus der Ferne: Vorabnahme verschoben

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Ich habe vor einer Stunde einen Anruf von THB erhalten, in dem mir mitgeteilt wurde, dass der für morgen angesetzte Termin der Vorabnahme nicht sinnvoll ist.

Schade; war schon seit zwei Wochen bei uns eingeplant, da zeitgleich auch der Blower-Door-Test stattfinden sollte. Allerdings sind die Arbeiten der Fliesenleger und des Elektrikers nicht soweit abgeschlossen, dass man von “geringen Nacharbeiten” reden kann. So zumindest die mündliche Aussage, ich konnte mich selbst davon nicht überzeugen, da ich noch in Wien bin …

Aus der Absage für morgen ergibt sich auch das Problem, dass wir eigentlich nach der Vorabnahme den Maler ins Haus lassen wollten. Da müssen wir jetzt das Vorgehen absprechen, denn ich habe eigentlich keine Lust bis Ende März zur geplanten Übergabe mit den Malerarbeiten zu warten.

Nun ja, ich treffe mich morgen trotzdem mit unserem Sachverständigen am Haus, um den aktuellen Stand der Arbeiten zu begutachten. Nächste Woche wollen nämlich auch die Putzer mit der ersten Lage anfangen, eine Ende der Bauerei ist also wirklich absehbar.

Und trara: Wir haben jetzt eine Gasleitung im Haus. Noch fehlt die Gasuhr, aber das wird schon noch. Die während der Erschließung vorgestreckte Leitung wurde übrigens nicht gefunden und man hat eine neue unter der Straße durchgeschossen. Das war am Dienstag. Gestern (also Mittwoch) hat man dann zum dritten Mal die alte Leitung gesucht. Sollte uns das zu denken geben?

Strom liegt auch im Haus und damit auch das Telekom-Kabel inklusive TAE-Dose. Mangels Recht auf Sonderkündigung unseres DSL-Anschlusses werde ich unseren bestehenden Arcor-Vertrag über diesen Anschluss weiter betreiben. Trotz allem werde ich versuchen, EWEtel  zu überreden, dass sie ihr bereits im Haus befindliches Telkokabel ordnungsgemäß anschließen. Das sollte den späteren Wechsel des Anbieters (falls gewünscht) deutlich vereinfachen.

Die nächsten zwei Woche muss ich meinen Resturlaub von 2010 abbummeln, aber es wird bestimmt nicht langweilig.


Breitband-Fördermittel …

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… sind definitiv eine gute Sache und insbesondere in Brandenburg liegen weite Teile des Landes brach, zumindest was das schnelle Internet angeht.

Wenn wir in ein paar Wochen umziehen, hinterlasse ich einen stabil funktionierenden 16.000er DSL-Anschluss und tausche ihn mit vermutlich mageren 3.000kBit/s. Und verglichen mit vielen Brandenburger Gemeinden kann ich mich noch richtig glücklich schätzen.

Doch was lese ich da heute in der MOZ?

Brandenburg hat in den zurückliegenden drei Jahren Fördermittel des Bundes zum Ausbau der Breitbandversorgung nur zu drei Prozent in Anspruch genommen. Das geht aus einer Statistik des Bundes- landwirtschaftsministeriums hervor.

Da müsste man die ganze Zeit mit dem Kopf gegen die Wand schlagen …


Hurtig, hurtig!

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Es ist mal wieder Zeit für eine Zusammenfassung der letzten Hausbauereignisse:

Julias BadAnfang der Woche waren die Fliesenleger schon im Haus und haben mit den Wänden in beiden Bädern begonnen, der schnelle Fortschritt hat uns Laien positiv überrascht. Die Fliesen sehen zum Glück genauso toll aus wie wir uns das vorgestellt haben. Im Anschluss wurden die Duschtassen und die Badewanne aufgestellt, damit es nächste Woche mit den Arbeiten weitergehen kann. Unser Waschtisch, den wir selbst besorgt haben, wurde auch per Spedition bis zur sprichwörtlichen Bordsteinkante geliefert. Nun ja, reingeschleppt und für gut befunden. Nur meine Anfrage an GeoSolar, ob sie das Ding freundlicherweise montieren würden, wurde (erwartungsgemäß?) abschlägig beschieden. Seufz.

Unser BadHeute ist der Elektriker im Haus, wir haben noch letzte Absprachen bezüglich Schalter, Innen- sowie Außenbeleuchtung und Positionierung des E-Kastens getroffen. Am Montag soll dann der Baustrom wegkommen und der reguläre Stromanschluss gelegt werden. Das Telekom-Kabel habe ich in der Zwischenzeit übrigens auch entdeckt, so dass ich dann im Anschluss an den Anschluss den Umzug unseres DSL/Telefonanschlusses in die Wege leiten kann. Das ist dann wohl auch der Zeitpunkt, zu dem wir uns für einen Umzugstermin entscheiden müssen.

Die Rohbauer sind heute (für mich) überraschend auch auf dem Bau gewesen. Sie haben die beanstandete Sockeldämmung ausgetauscht – das ist auch dringend angesagt, damit mit dem Außenputz begonnen werden kann. Zudem wollten sie noch das vom Schornsteinfeger geforderte Schornsteinkorsett befestigen und die Beton-Reste vom Gießen des Fundaments und der Bodenplatte entfernen.

Die neue BodeneinschubtreppeUnser Lieblingstrockenbauer hat gestern noch die neue Bodeneinschubtreppe (nun ist es doch die Dolle Profi geworden) eingebaut sowie auf dem Dachboden die OSB-Platten um den Schornstein ein paar Zentimeter zurückgeschnitten. Brandschutz und so.

Apropos Brandschutz: Am Sonntag will ich mit Hilfe meines Schwiegervaters das extra-lange Wandfutter für das künftige Ofenrohr einzementieren, damit wir dann bald das Wohnzimmer tapezieren können. Oder tapezieren lassen können. Mal sehen, wie’s kommt.

Ihr seht, es ist richtig Endspurt hier. Nächste Woche Dienstag kommen auch meine “Freunde” vom Gas-Versorger und wollen einen neuen Versuch unternehmen, den Anschluss herzustellen. Dazu sag ich mal nix. Dafür hat der Wasserverband unseren Gartenwasserzähler verplombt.

Das Loch gilt es zu schließenHeute in einer Woche soll dann schon die Vorabnahme in Verbindung mit einem Blower-Door-Test stattfinden. Ich hoffe, dass bis dahin keine größeren Probleme auftauchen, denn ich bin im wahrsten Sinne des Wortes nicht im Lande und komme erst Donnerstagabend wieder.

Die ersten zwei Angebote für unseren Zaun sind auch eingetrudelt: Wir haben uns gegen Maschendrahtzaun und für Stabmatten entschieden. Das ist eigentlich nicht noch halbwegs erschwinglich aber trotzdem viel teurer als wir dachten. Nicht zu vergessen, wir müssen 85m (in Worten fünfundachtzig Meter) einzäunen. Und das sind dann nur drei Seiten. Die verbleibende darf dann unser Nachbar irgendwann machen. Aber wir können nicht so lange warten, sonst kacken uns die Petershagener Hunde den Rest des Grundstücks auch noch zu. Ich glaube, dass hier noch keiner gehört hat, dass der Hundebesitzer für die Entsorgung zuständig ist. Ich bin ja definitiv ein Hundefreund aber was rund um unser und (schlimmer noch!) auf unserem Grundstück passiert, ist nicht nachvollziehbar.

Falls jemand günstige Bezugsquellen für Doppelstabmattenzäune kennt, bin ich für einen entsprechenden Hinweis in den Kommentaren oder per Email äußerst dankbar.


Name, wechsel Dich …

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Bekanntlich haben wir ein Eckgrundstück. Und das hat natürlich eine aus der ursprünglichen Erschließung entsprungenen Anschrift inklusive Straßenname und Hausnummer. Nur leider befinden sich weder unsere Haustür noch unsere Auffahrt auf dieser Straße. Also habe ich soeben eine Email mit der Bitte um Änderung der Adresse an die Gemeinde geschickt. Das sollte man sicherlich machen, bevor wir eingezogen sind und jegliche Post an eine veraltete Adresse geschickt wird. Zudem habe ich auch festgestellt, dass viele Handwerker beim Erstbesuch Probleme hatten, die Adresse ausfindig zu machen. Ob das mit der veränderten Anschrift besser wird – wir werden sehen. Bin auch auf die neue Hausnummer gespannt.

Sehr, sehr aufmerksame Leser werden sich in diesem Zusammenhang vielleicht noch daran erinnern, dass wir vor Abgabe unseres Bauantrags schon einmal die Verlegung unserer Grundstückseinfahrt beantragt haben. Von diesem Ort des späteren Carports sind wir wieder weg. Der Stellplatz soll jetzt in die obere, nordöstliche Ecke des Grundstücks.

Mal sehen, wieviel Bestand diese Entscheidung hat …


U wie Ups!

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Heute wird sich der Fliesenleger zur Baustelle begeben und noch einmal eine Messung der Restfeuchtigkeit machen. Wenn alles wie erwartet läuft, dann beginnt man gleich mit der Grundierung und startet diese Woche auch noch mit den restlichen Arbeiten. Auf die Fliesen-Geschichte sind wir beide schon mächtig gespannt: So richtig weiß man doch nie, ob das am Ende alles so aussieht und wirkt, wie wir uns das vorstellen.

Der Trockenbauer muss leider auch nochmal vorbeikommen: Die handwerklich top verbaute Bodeneinschubtreppe hat einen falschen (sprich: zu hohen) U-Wert und muss folglich getauscht werden. Das ist allen Beteiligten erst nach Einbau aufgefallen, stellt aber zum Glück keinerlei Problem dar.

Nette und ich haben gestern nochmal Tapetenkataloge gewälzt. Heutzutage tendieren viele Bauherren ja zum einfachen und glatten Anstrich von Wänden, aber so ganz bin ich nicht der Freund davon. In einigen Räumen wird es also auch die gute (aber nicht mehr alte!) Tapete geben. Die Hersteller haben da in Bezug auf Struktur aber auch Gestaltung wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Mal sehen, was der Maler dazu sagt …

Apropos Maler: Die Maler- und Fußbodenarbeiten (außer Fliesen) gehören standardmäßig nicht zum Leistungsumfang von THB und obliegen somit den Bauherren. Einen Fußbodenleger haben wir in der Bekanntschaft, der hat auch schon mal in unserer Wohnung Laminat verlegt und wir waren sehr zufrieden. Den werden wir vermutlich auch nochmal für die drei Teppichräume heranziehen.

Das Loch zum Schornstein Bei den Malerarbeiten wussten wir nie so richtig, was wir davon selbst machen wollen bzw. können. Ganz klar war für mich, dass an die Decken Vlies plus Anstrich soll und dass ICH das nicht machen werde. Damit werden wir vermutlich auch starten und direkt einen Maler beauftragen. Die Wände in den Räumen hängen dann vom Budget und dem aufgerufenen Preis ab.

Unschlüssig bin ich noch, was wir mit dem Durchbruch für den zukünftigen Kamin machen. Da ist jetzt ein viereckiges Loch zum Schornstein in der Wand. Da soll ja mal ein Ofen- bzw. Abzugsrohr hinein.

Aber bis dahin? Hat jemand eine Idee?